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Entlarvung von Cyberbedrohungen: Untersuchung zweier gängiger Phishing-Techniken in der Cybersicherheit

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John Price
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Jeder, der online präsent ist, ist potenziell Cyberangriffen ausgesetzt. Da Technologie immer stärker in unseren Alltag integriert wird, ist es umso wichtiger, diese Risiken zu erkennen und zu minimieren. Eine der häufigsten Arten von Cyberangriffen sind Phishing-Angriffe, bei denen sensible Informationen durch das Vortäuschen vertrauenswürdiger Identitäten gestohlen werden sollen. Dieser Blogbeitrag befasst sich mit zwei gängigen Phishing-Techniken: Spear-Phishing und Clone-Phishing.

Phishing verstehen

Bevor wir uns mit den verschiedenen Arten von Phishing befassen, ist es wichtig, das Konzept des Phishings selbst zu erläutern. Phishing bezeichnet das Versenden betrügerischer Nachrichten, die den Anschein erwecken, von einer vertrauenswürdigen Quelle zu stammen. Es erfolgt häufig per E-Mail und zielt auf sensible Daten wie Kreditkarteninformationen und Zugangsdaten ab. Der Schlüssel zu einem erfolgreichen Phishing-Angriff liegt in der Fähigkeit des Cyberkriminellen, sich als vertrauenswürdig auszugeben.

Speer-Phishing

Eine der heimtückischsten Formen des Phishings ist das sogenannte „Spear-Phishing“. Im Gegensatz zum breit angelegten und unspezifischen Vorgehen beim herkömmlichen Phishing zielt Spear-Phishing gezielt auf bestimmte Personen oder Organisationen ab. Es wird als „Spear-Phishing“ bezeichnet, weil der Angriff so präzise und gezielt ist.

Spear-Phishing-Angriffe nutzen häufig persönliche Daten, um ihre Glaubwürdigkeit zu erhöhen und sie so schwer als Betrug zu erkennen zu lassen. Der Angreifer verwendet möglicherweise Ihren Namen, Ihre Position und sogar Details aus Ihrem Privatleben, die er online gefunden hat, um Sie von der Legitimität der Nachricht zu überzeugen.

Wie Spear-Phishing funktioniert

Der erste Schritt bei einem Spear-Phishing-Angriff ist die Recherche. Der Angreifer wählt ein Ziel aus und sammelt dann so viele Informationen wie möglich über dieses. Er sucht nach Details, die ihm helfen, sich als jemand aus dem Bekanntenkreis des Ziels auszugeben, beispielsweise als Kollege oder Dienstleister.

Sobald sie genügend Informationen gesammelt haben, verfassen sie eine überzeugende E-Mail. Diese E-Mail spiegelt wahrscheinlich die spezifischen Anliegen oder Interessen des Zielobjekts wider und enthält eine Handlungsaufforderung, die das Zielobjekt dazu verleitet, weitere sensible Informationen preiszugeben – oft auf einer gefälschten Website.

Phishing-Angriffe mit Klonen

Während ein Spear-Phishing-Angriff detaillierte Kenntnisse über das Ziel erfordert, verfolgt ein Klon-Phishing-Angriff einen anderen Ansatz. Dabei wird eine legitime Nachricht von einer vertrauenswürdigen Quelle kopiert, jedoch mit schädlichem Inhalt oder Links versehen. Dies erweckt den Eindruck, dass eine sichere, in der Regel bekannte und vertrauenswürdige Instanz eine weitere Nachricht gesendet hat.

Wie Klon-Phishing funktioniert

Beim Klon-Phishing fängt ein Angreifer eine legitime E-Mail mit Anhang oder Link ab. Anschließend ersetzt er diesen Anhang oder Link durch eine schädliche Version und versendet die E-Mail von einer geklonten Adresse, die der des ursprünglichen Absenders täuschend ähnlich sieht. Oftmals behaupten die Angreifer, es handele sich um eine erneute oder aktualisierte Version der Original-E-Mail, wodurch der Empfänger zum Handeln verleitet wird, ohne die Echtheit der E-Mail zu hinterfragen.

Schutz vor Phishing-Angriffen

Unabhängig von der Art des Phishing-Angriffs ist die beste Verteidigung Sensibilisierung und Aufklärung. Kennen Sie die Anzeichen von Phishing-Versuchen. Überprüfen Sie stets die Echtheit von Nachrichten, insbesondere solcher, die nach sensiblen Informationen fragen. Aktualisieren und patchen Sie Ihre Systeme regelmäßig und setzen Sie zuverlässige Sicherheitslösungen ein, um Bedrohungen zu erkennen und abzuwehren.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Unterschätzung des potenziellen Schadens eines erfolgreichen Phishing-Angriffs für Einzelpersonen und Organisationen gleichermaßen verheerende Folgen haben kann. Das Verständnis dieser beiden Phishing-Techniken ist nicht nur ein entscheidender Bestandteil der Abwehr von Cyberbedrohungen, sondern versetzt Einzelpersonen auch in die Lage, Angreifern in der sich ständig weiterentwickelnden Landschaft der Cybersicherheit stets einen Schritt voraus zu sein.

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