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5 Tipps zur Reduzierung von Fehlalarmen bei Sicherheitswarnungen

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John Price
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Effektives Sicherheitsmanagement ist für den reibungslosen Ablauf jedes Unternehmens unerlässlich. Es ist bemerkenswert, wie technologische Fortschritte zur Verbreitung von Managed Security Operations Centern (SOCs) geführt haben. Ein häufiges Problem für Sicherheitsteams ist jedoch die hohe Anzahl an Fehlalarmen, die Sicherheitsexperten überlasten und von echten Bedrohungen ablenken können. Dieser Blogbeitrag stellt fünf wichtige Tipps vor, wie sich Fehlalarme in einer Managed-SOC- Umgebung reduzieren lassen.

Einführung

Die Implementierung eines Managed SOC zur Überwachung der Bedrohungslandschaft eines Unternehmens ist ein wichtiger Schritt hin zu robuster Sicherheit. Trotz dieser verstärkten Bemühungen sehen sich Unternehmen häufig mit einer Flut von Fehlalarmen konfrontiert. Dies hat erhebliche Folgen wie Ressourcenverschwendung, übersehene Bedrohungen und kann zu einer Alarmmüdigkeit führen. Daher ist es entscheidend, Methoden zur Verwaltung und Reduzierung von Fehlalarmen zu etablieren.

1. Maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz nutzen

Managed SOC kann maschinelles Lernen (ML) und künstliche Intelligenz (KI) nutzen, um Muster auf Basis des bisherigen Verhaltens zu analysieren und vorherzusagen und so Fehlalarme deutlich zu reduzieren. Durch den Einsatz dieser Technologien werden tatsächliche Bedrohungen besser erkannt und gemeldet, während harmlose Verhaltensweisen, die häufig zu Fehlalarmen führen, ausgeschlossen werden. Bei korrekter Implementierung ermöglichen ML und KI die notwendige Unterscheidung zwischen gefährlichen und harmlosen Aktionen und minimieren so die Anzahl der Fehlalarme.

2. Sicherheitsrichtlinien regelmäßig überprüfen und aktualisieren

Veraltete Sicherheitsrichtlinien können in Ihrem Managed SOC zu unnötigen Fehlalarmen führen. Regelmäßige Überprüfungen und Anpassungen der Sicherheitsrichtlinien an die sich ständig verändernde Bedrohungslandschaft sind entscheidend, um potenziellen Sicherheitslücken einen Schritt voraus zu sein. Mit der Weiterentwicklung von Bedrohungen sollten sich auch Ihre Sicherheitsrichtlinien anpassen. Qualitativ hochwertige, aktuelle und kontextbezogene Richtlinien helfen Ihnen, zwischen echten und falschen Bedrohungen zu unterscheiden.

3. Kontinuierliche Bedrohungsanalyse durchführen

Die Bedrohungssuche umfasst die proaktive und kontinuierliche Suche nach Bedrohungen, die bestehende Sicherheitstools in Ihrem Managed SOC umgehen könnten. Sie hilft Ihnen, Ihre Umgebung besser zu verstehen und erschwert so das Eindringen versteckter Bedrohungen und das Auslösen von Fehlalarmen. Durch die kontinuierliche Suche nach Bedrohungen und das Lernen aus ihnen können Teams die Anzahl von Fehlalarmen effektiv minimieren und steuern.

4. Korrelation der Warnmeldungen

Die Korrelation von Warnmeldungen aus verschiedenen Quellen und Tools ist ein weiterer strategischer Ansatz zur Reduzierung von Fehlalarmen in Ihrem Managed SOC . Dies bedeutet im Wesentlichen, Vorfallsmeldungen aus unterschiedlichen Quellen zu sammeln und zu verknüpfen, um ein umfassenderes Bild der Bedrohungslandschaft zu erhalten. Die Korrelation hilft, das durch Fehlalarme verursachte „Rauschen“ zu beseitigen, da derselbe Fehlalarm wahrscheinlich nicht in allen Systemen erkannt würde. Dieser einheitliche Ansatz bietet eine genauere Darstellung realer Bedrohungen und verringert das Risiko einer Überlastung durch Fehlalarme.

5. Vorfallfilterung implementieren

Um Fehlalarme effizient zu bearbeiten, ist die Filterung von Vorfällen eine entscheidende Maßnahme im Managed SOC . Durch das Filtern von Vorfällen anhand ihrer Relevanz, ihres Risikofaktors und ihrer Schwere lässt sich die Anzahl der Fehlalarme reduzieren. So können Sie sich stärker auf die schwerwiegenden Vorfälle konzentrieren, die eine echte Bedrohung für die Sicherheitslandschaft Ihres Unternehmens darstellen, und weniger auf harmlose Vorfälle mit geringerem Risiko.

Abschluss

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Reduzierung von Fehlalarmen in Ihrem Managed SOC durch den Einsatz moderner Technologien, die Einhaltung aktueller Sicherheitsrichtlinien, kontinuierliche Bedrohungsanalyse, die Korrelation von Warnmeldungen und die Implementierung von Vorfallfiltern erreicht werden kann. Die kumulative Wirkung dieser Prozesse ermöglicht einen effizienteren Sicherheitsbetrieb, weniger Ressourcenverschwendung und eine deutliche Verringerung der Warnmüdigkeit. Letztendlich stärkt die Reduzierung von Fehlalarmen in Ihrem Managed SOC Ihre gesamte Sicherheitslage und führt zu einer widerstandsfähigeren Organisation gegenüber Cyberbedrohungen.

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