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Verständnis von angenommenen Sicherheitslücken bei Penetrationstests im Kontext der Cybersicherheit

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John Price
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Angesichts der zunehmenden digitalen Bedrohungen und Angriffe im Cyberraum ist der Bedarf an robusten, effizienten und umfassenden Sicherheits- und Penetrationstests deutlich gestiegen. Ein Ansatz, der in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen hat, ist der sogenannte „Angenommene-Breach-Penetrationstest“. Dieser Blogbeitrag beleuchtet detailliert, was genau ein angenommener Breach -Penetrationstest beinhaltet, welche Vorteile er bietet, welche Techniken angewendet werden und welche Rolle er in der Cybersicherheitslandschaft spielt.

Einführung in den simulierten Sicherheitsverstoß-Penetrationstest

Ein simulierter Sicherheitsverstoß (auch „angenahmer Breach Pentest“ genannt) ist ein fortgeschrittenes Penetrationstestverfahren , das von der Annahme ausgeht, dass bereits ein Sicherheitsverstoß im Netzwerk stattgefunden hat. Diese moderne Cybersicherheitsstrategie zielt darauf ab, die Aktionen eines versierten Angreifers zu simulieren, der sich initialen Zugriff verschafft hat und sich lateral im Netzwerk bewegt, um seine Präsenz zu verbergen und gleichzeitig auf wertvolle Daten zuzugreifen.

Warum sollte man von einem Sicherheitsverstoß ausgehen?

In der heutigen digitalen Welt voller sich ständig weiterentwickelnder Bedrohungen kann man es sich nicht leisten, von der Undurchdringlichkeit des eigenen Sicherheitsperimeters auszugehen. Selbst mit modernsten Sicherheitssystemen finden raffinierte Angreifer möglicherweise einen Weg, in das Netzwerk einzudringen. Indem Unternehmen von einem potenziellen Sicherheitsvorfall ausgehen, können sie proaktiv versteckte Schwachstellen im System aufspüren und so ein umfassendes Bild der subtilen Techniken dieser Angreifer gewinnen.

Wichtige Techniken beim Penetrationstest unter dem Vorwand einer Sicherheitslücke

Seitliche Bewegung

Unter lateraler Bewegung versteht man Techniken, die es einem Angreifer ermöglichen, sich in einem Netzwerk zu bewegen, um wichtige Ressourcen und Daten zu finden. Der Angreifer verschafft sich Zugang zu verschiedenen Elementen innerhalb des Netzwerks und hält diesen aufrecht, wodurch er seine Position ausbaut, ohne identifiziert zu werden.

Rechteausweitung

Privilegienausweitung bezeichnet die Ausnutzung einer Systemlücke oder -schwachstelle, die es einem Angreifer ermöglicht, erweiterte Berechtigungen in einem System oder Netzwerk zu erlangen. Die erweiterten Berechtigungen erlauben dem Angreifer den Zugriff auf geschützte Bereiche des Netzwerks und somit das unbemerkte Erlangen sensibler Daten.

Persistenzmechanismen

Bei dieser Technik nisten sich die Angreifer gewissermaßen im System ein, indem sie Hintertüren hinterlassen und eine lang anhaltende, unentdeckte Präsenz im Netzwerk aufrechterhalten, selbst nachdem der anfängliche Einbruch erkannt und behoben wurde.

Die Rolle von simulierten Sicherheitslückentests in der Cybersicherheit

Die Bedeutung eines simulierten Sicherheitsvorfalls im Bereich der Cybersicherheit kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Dieser Ansatz ermöglicht es Unternehmen, wie Angreifer in der realen Welt zu denken, Strategien zu planen und umzusetzen, die etwaige Schwachstellen im System ausnutzen und so ihre Verteidigung gegen solche Angriffe stärken.

Durch die Durchführung eines solchen Penetrationstests erhalten Unternehmen ein umfassendes Bild ihrer Sicherheitslage und decken verborgene Schwachstellen auf, die tief im System liegen können. Die Annahme eines potenziellen Sicherheitsvorfalls ermutigt Unternehmen, ihre Strategien zur Systemsicherung zu überdenken – weg von einem defensiven, reaktiven Ansatz hin zu einem proaktiven, der Schwachstellen und Bedrohungen antizipiert, bevor Angreifer darauf zugreifen und sie ausnutzen können.

Vorteile eines angenommenen Sicherheitsverstoßes beim Penetrationstest

Zu den wichtigsten Vorteilen von Penetrationstests mit simulierten Sicherheitsverletzungen gehören:

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Penetrationstests unter der Annahme eines Sicherheitsverstoßes Unternehmen ermöglichen, davon auszugehen, dass ihre Systeme irgendwann kompromittiert werden oder bereits kompromittiert wurden. Diese Denkweise zwingt sie dazu, ihre eigenen Systeme aus der Perspektive eines Angreifers gründlich auf Schwachstellen, Sicherheitslücken und potenzielle Angriffspunkte zu untersuchen. Mit Penetrationstests unter der Annahme eines Sicherheitsverstoßes vollzieht sich ein Paradigmenwechsel von einem traditionellen defensiven Sicherheitsansatz hin zu einem proaktiven, fortschrittlichen Ansatz, der Bedrohungen antizipiert, bevor sie sich manifestieren.

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