Blog

Vorsicht vor dem neuesten Kryptowährungsbetrug mit Elon Musk!

JP
John Price
Jüngste
Aktie

Ein aktueller Kryptowährungsbetrug, der mit Elon Musks Namen in Verbindung steht und unter den Namen „Elon Musk Mutual Aid Fund“ oder „Elon Musk Club“ bekannt ist, hat in den letzten Wochen durch eine Reihe von Spam-E-Mails an Fahrt gewonnen. Es ist nicht das erste Mal, dass solche Betrügereien auftauchen und erhebliche finanzielle Gewinne erzielen. In der Vergangenheit gelang es Kryptobetrügern, enorme Summen zu erbeuten, beispielsweise durch einen Betrug im Jahr 2018, bei dem innerhalb eines Tages 180.000 US-Dollar erbeutet wurden, oder einen Twitter-Betrug im Jahr 2021, der innerhalb einer Woche 580.000 US-Dollar einbrachte. Erschreckenderweise überwies erst letzte Woche jemand drei Bitcoins, damals umgerechnet 150.074 US-Dollar, an einen bekannten Betrugsfonds.

Traditionell waren diese Betrugsmaschen vor allem in sozialen Medien verbreitet, doch mittlerweile erreichen sie auch unsere E-Mail-Postfächer. Diese Phishing-E-Mails wirken oft simpel und haben vage Betreffzeilen und Inhalte. Dennoch locken sie ihre Opfer mit verlockenden HTML-Anhängen wie „Gratis Bitcoin – [id].htm“ oder „Elon Musk Club – [id].htm“. Ein Klick auf diese Links führt den Nutzer auf eine gefälschte Webseite mit dem Titel „Elon Musk – Hilfsfonds“, die zwischen 0,001 und 0,055 Bitcoin für die Teilnahme verspricht. Ziel ist es, die Nutzer auf eine andere Webseite umzuleiten, wo sie dazu verleitet werden, Bitcoin zu „spenden“, die dann in den Taschen der Betrüger landen.

Obwohl die Forscher bisher nur zwei mit diesem Betrug in Verbindung stehende Bitcoin-Adressen identifiziert haben, auf denen sich insgesamt rund 3.661 US-Dollar angesammelt haben, wird vermutet, dass weitaus mehr Adressen existieren. Der anhaltende Erfolg des Betrugs zeigte sich, als während der Erstellung dieses Artikels drei weitere „Spenden“ von der besagten Bitcoin-Adresse verzeichnet wurden.

Fazit für die Leser

Angesichts ihrer lukrativen Natur ist es unwahrscheinlich, dass diese Betrugsmaschen in naher Zukunft verschwinden werden. Sie könnten sich sogar auf verschiedene Kommunikationsplattformen ausweiten. Es ist wichtig zu wissen, dass nahezu jede Webseite, die Kryptowährungen verschenkt, betrügerisch ist, insbesondere solche, die sich als bekannte Persönlichkeiten oder Unternehmen wie Elon Musk, Tesla, SpaceX oder Gemini ausgeben. Wenn Sie auf Werbe-E-Mails, Social-Media-Beiträge oder ähnliche Gewinnspielangebote stoßen, gehen Sie am besten davon aus, dass Sie Ihre Kryptowährung verlieren werden.

Quelle: BleepingComputer News zum Thema Sicherheit

Sind Sie bereit, Ihre Sicherheitslage zu verbessern?

Haben Sie Fragen zu diesem Artikel oder benötigen Sie fachkundige Beratung zum Thema Cybersicherheit? Kontaktieren Sie unser Team, um Ihre Sicherheitsanforderungen zu besprechen.