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Die 20 wichtigsten Cybersicherheitskontrollen des CIS verstehen und implementieren für dauerhaften Schutz

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John Price
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Da der digitale Raum für Unternehmen immer wichtiger wird, hat sich auch das Risiko von Cyberangriffen erhöht. Daher ist ein hohes Schutzniveau unerlässlich, um Ihre Systeme und Daten vor Cyberbedrohungen zu schützen. Eine der anerkanntesten Methoden, dieses Sicherheitsniveau zu gewährleisten, ist die Implementierung und das Verständnis der CIS Top 20 Cybersicherheitskontrollen. Sie bieten einen realistischen Überblick für Organisationen, die ihre bestehenden Cybersicherheitsmaßnahmen verbessern und ein robustes Cybersicherheits-Framework aufbauen möchten.

Das Center for Internet Security (CIS) hat die CIS Top 20 Critical Security Controls (CSC) entwickelt, um eine systematische und methodische Strategie für die Cyberabwehr bereitzustellen. Jede dieser Maßnahmen ist ein empfohlener Sicherheitsvorschlag mit besonderem Schutzwert, der überprüft und implementiert werden kann.

Die 20 wichtigsten Cybersicherheitskontrollen des CIS verstehen

Die „CIS Top 20“-Kontrollen sind in die Kategorien Basis-, Fundamental- und Organisationskontrollen unterteilt. Die Systemkomplexität und der Ressourcenaufwand für die Verwaltung dieser unterschiedlichen Kontrollen variieren, doch zusammen bieten sie einen wertvollen Schutzschild gegen Cyberangriffe für Ihre digitale Infrastruktur.

Grundlegende Bedienelemente (1-6)

Diese Kontrollmaßnahmen gelten als Cyberhygiene und sind der Schlüssel zum Schutz vor den häufigsten Cyberangriffen. Sie umfassen die Inventarisierung und Kontrolle von Hardware- und Software-Assets, das kontinuierliche Schwachstellenmanagement, die kontrollierte Nutzung administrativer Berechtigungen, die sichere Konfiguration von Hardware und Software auf Mobilgeräten, Laptops, Workstations und Servern sowie die Wartung, Überwachung und Analyse von Audit-Logs.

Grundlegende Kontrollen (7-16)

Diese Kontrollmaßnahmen dienen dazu, Schwachstellen aufzudecken und zu beheben, die von fortgeschrittenen Angreifern ausgenutzt werden können. Zu den Kontrollmaßnahmen dieser Kategorie gehören der Schutz von E-Mails und Webbrowsern, die Abwehr von Schadsoftware, die Beschränkung und Kontrolle von Netzwerkports, Protokollen und Diensten, die Datenwiederherstellung, die sichere Konfiguration von Netzwerkgeräten wie Firewalls, Routern und Switches, der Schutz von Netzwerkgrenzen, der Datenschutz, die Zugriffskontrolle nach dem Need-to-know-Prinzip, die drahtlose Zugriffskontrolle sowie die Überwachung und Kontrolle von Konten.

Organisatorische Kontrollen (17-20)

Diese Kontrollmaßnahmen erfordern oft erhebliche Investitionen und Ressourcen, bieten aber beträchtliche Vorteile für die Organisation. Dazu gehören die Implementierung eines Programms zur Sensibilisierung für IT-Sicherheit und entsprechende Schulungen, die Sicherheit von Anwendungssoftware, die Reaktion auf und das Management von Sicherheitsvorfällen sowie Penetrationstests und Red-Team-Übungen.

Implementierung der CIS Top 20 Cybersicherheitsmaßnahmen

Die CIS Top 20 mag zwar umfassend erscheinen, doch die Umsetzung kann aufgrund der unterschiedlichen Cyberumgebungen und -anforderungen komplex sein. Die hier vorgeschlagenen Schritte können Ihnen jedoch als Ausgangspunkt dienen.

Schritt 1: Verstehen Sie die spezifischen Bedürfnisse Ihrer Organisation.

Jede Organisation hat unterschiedliche Anforderungen an die Cybersicherheit. Daher ist es unerlässlich, zu evaluieren, welche Compliance-Praktiken Sie befolgen müssen. Dies umfasst zukünftige Geschäftsstrategien, rechtliche und regulatorische Anforderungen, die Abhängigkeit von digitalen Plattformen usw.

Schritt 2: Cybersicherheitsrisikobewertung

Lassen Sie sich von Ihrer IT-Abteilung oder Cybersicherheitsexperten beraten, um eine Risikoanalyse durchzuführen. So können Sie aktuelle Schwachstellen identifizieren und sich auf mögliche Bedrohungen vorbereiten. Dies umfasst die Bewertung von Hardware, Software, Netzwerkkonfigurationen, dem Sicherheitsbewusstsein Ihrer Mitarbeiter und vielem mehr.

Schritt 3: Interne Kontrollen

Vergleichen Sie Ihre internen Kontrollmaßnahmen mit den 20 wichtigsten Kontrollmaßnahmen, um zu ermitteln, welche Ihrem Unternehmen den besten Schutz vor potenziellen Bedrohungen bieten. Dies hilft Ihnen bei der Priorisierung der Implementierung von Kontrollmaßnahmen.

Schritt 4: Regelmäßige Audits und Überprüfungen einplanen

Eine externe Überprüfung von Cybersicherheitsvorfällen oder Beinahe-Unfällen trägt zur Optimierung der Compliance bei. Regelmäßige Bewertungen gewährleisten, dass Ihre Strategien weiterhin den aktuellen Risiken und Bedrohungen gerecht werden und bei Bedarf Anpassungen und Aktualisierungen ermöglichen.

Schritt 5: Mitarbeiterschulung

Das Verhalten der Mitarbeiter ist häufig das schwächste Glied in der Cybersicherheitsabwehr, daher ist eine kontinuierliche Schulung zur Bedeutung der Einhaltung der Cybersicherheitskontrollen von entscheidender Bedeutung.

Schritt 6: Notfallplan

Erstellen Sie einen Notfallplan , damit alle Mitarbeitenden im Unternehmen wissen, was im Falle eines Cyberangriffs von ihnen erwartet wird. Dieser Plan muss regelmäßig überprüft und an die sich ändernden Bedürfnisse des Unternehmens angepasst werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Implementierung der CIS Top 20 Ihr Unternehmen mit einem starken Schutz gegen Cyberbedrohungen ausstattet. Angesichts der potenziellen Risiken im digitalen Zeitalter ist die Investition in Cybersicherheit lohnenswert. Der Aufwand, die CIS Top 20 zu verstehen und erfolgreich umzusetzen, zahlt sich in der Tat durch einen zuverlässigen Schutz aus. Sie ist ein wirkungsvolles Instrument gegen Cyberbedrohungen und somit ein wesentlicher Bestandteil der gesamten Sicherheitsstrategie eines Unternehmens.

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