In einer Zeit, in der Technologie zu einem unverzichtbaren Bestandteil von Geschäftsprozessen geworden ist, kann die Bedeutung von Cybersicherheit nicht hoch genug eingeschätzt werden. Insbesondere Unternehmen, die Drittanbieter wie Coupa nutzen, müssen die damit verbundenen Risiken – das sogenannte „Coupa-Drittanbieterrisiko“ – verstehen und effektiv managen. Dieser Blogbeitrag beleuchtet diese Risiken eingehend und zeigt, wie sie minimiert werden können.
Coupa und die Cybersicherheitsrisiken von Drittanbietern verstehen
Coupa ist eine Cloud-basierte Plattform, die Unternehmen umfassende Lösungen für das Ausgabenmanagement (Business Spend Management, BSM) bietet. Obwohl dieses Outsourcing Komfort und Effizienz bietet, birgt es gleichzeitig Risiken durch Drittanbieter, insbesondere Cybersicherheitsrisiken.
Das „Coupa-Drittanbieterrisiko“ bezeichnet im Wesentlichen die Cybersicherheitslücken, die mit der Nutzung von Coupa als Drittanbieter einhergehen. Dazu gehören das Risiko von Datenlecks, Hacking und anderen Cyberbedrohungen für sensible Geschäftsdaten. Das Verständnis dieser Risiken ist der erste Schritt zu ihrer effektiven Bewältigung und zum Management dieser Risiken.
Identifizierung der spezifischen Risiken, die mit der Verwendung von Coupa verbunden sind
Eine effektive Risikomanagementstrategie beginnt mit der Risikoidentifizierung. Zu den spezifischen Risiken im Zusammenhang mit der Nutzung von Coupa gehören:
- Risiko von Datenschutzverletzungen: Hierbei handelt es sich um das Risiko eines unbefugten Zugriffs auf Geschäftsdaten. Aufgrund der Sensibilität der in der Coupa-Plattform enthaltenen Informationen ist dieses Risiko besonders hoch.
- Cloud-Sicherheitsrisiko: Aufgrund der Cloud-basierten Natur von Coupa bestehen entsprechende Cybersicherheitsrisiken. Dazu gehören unter anderem unautorisierter Cloud-Zugriff und Datenlecks.
- Lieferantenrisiko: Die Plattform von Coupa interagiert auch mit anderen Lieferanten, und die mit diesen Lieferanten verbundenen Risiken können Ihr Geschäft beeinträchtigen.
Methoden zur Steuerung des Drittparteienrisikos bei Coupa
Zur Steuerung des „Coupa-Drittparteienrisikos“ können verschiedene Methoden eingesetzt werden.
- Führen Sie regelmäßige Risikobewertungen durch: Häufige Risikobewertungen helfen dabei, Schwachstellen oder Unstimmigkeiten im System zu erkennen und aktiv zu beheben.
- Implementieren Sie die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA): MFA fügt eine zusätzliche Sicherheitsebene hinzu, indem es von den Benutzern verlangt, mehrere Identifikationsformen vorzulegen, bevor ihnen der Zugriff gewährt wird.
- Verschlüsseln Sie sensible Geschäftsdaten: Die Datenverschlüsselung wandelt Ihre Geschäftsdaten in einen Code um, der nur mit einem Verschlüsselungsschlüssel entschlüsselt werden kann. Dadurch wird sichergestellt, dass die Informationen auch im Falle eines Datenlecks geschützt bleiben.
- Führen Sie ein Lieferantenrisikomanagement durch: Dies umfasst die Bewertung und das Management der Risiken, die mit den Lieferanten verbunden sind, mit denen Coupa interagiert. Dies kann durch die Durchführung von Due-Diligence-Prüfungen vor der Zusammenarbeit mit dem Lieferanten und die kontinuierliche Überwachung seiner Aktivitäten erreicht werden.
Schulung und Weiterbildung der Mitarbeiter
Neben der Implementierung von Sicherheitsmaßnahmen ist es unerlässlich, die Mitarbeiter über das „Coop-Drittanbieterrisiko“ und dessen Minderungsmöglichkeiten aufzuklären. Jeder im Unternehmen sollte die Bedeutung von Cybersicherheit, die potenziellen Risiken und seine Rolle bei deren Management verstehen. Gut informierte Mitarbeiter können potenzielle Bedrohungen erkennen und angemessen reagieren, wodurch das Risiko weiter minimiert wird.
Einbindung von Cybersicherheitsexperten
Angesichts der technischen Natur der Cybersicherheit kann es von Vorteil sein, die Dienste von Cybersicherheitsexperten in Anspruch zu nehmen. Diese hochqualifizierten Fachkräfte können bei der Einrichtung effektiver Cybersicherheitsmaßnahmen, der Durchführung von Risikoanalysen und Schwachstellenscans, der Implementierung einer sicheren Netzwerkarchitektur und der Aufrechterhaltung eines insgesamt sicheren Systems unterstützen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Minderung des „Coupa-Drittparteienrisikos“ ein umfassendes Verständnis der Risiken sowie den Einsatz effektiver Risikomanagementstrategien erfordert. Von regelmäßigen Risikobewertungen über die Implementierung von MFA und die Verschlüsselung sensibler Daten bis hin zu Mitarbeiterschulungen und der Einbindung von Risikomanagern – jeder Ansatz zielt darauf ab, ein optimales Cybersicherheitsnetzwerk zu schaffen, das die Geschäftskontinuität angesichts potenzieller Bedrohungen gewährleistet.