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Warum Cybersicherheit für Fertigungsunternehmen ein Muss ist

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John Price
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Technologie und Vernetzung haben unseren Alltag grundlegend verändert. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Industrie – insbesondere auf produzierende Unternehmen, die ihre Produktionsprozesse mit neuen digitalen Maschinen ausstatten. Zwar kann dieser Zugang zu automatisierter und digitaler Technologie die Lieferkette optimieren und den täglichen Betrieb effizienter gestalten, doch birgt er auch Risiken für Cyberangriffe und ermöglicht Hackern den Zugriff auf die Netzwerke und Systeme des Unternehmens. Daher ist Cybersicherheit für produzierende Unternehmen im digitalen Zeitalter unerlässlich.

Wie Hersteller durch Cyberangriffe gefährdet sind.

Das Internet der Dinge (IoT) , das im Wesentlichen alle physischen Geräte weltweit umfasst, die mit dem Internet verbunden sind und Daten über ein Netzwerk oder die Cloud sammeln und austauschen können, hat der Fertigungsindustrie neue Technologien, höhere Effizienz und gleichzeitig neue Cyberrisiken eröffnet. Bedienfelder, Maschinen, interne Kommunikationsgeräte für Mitarbeiter, Scanner und vieles mehr sind mit dem internen Netzwerk, den Servern und dem Internet des Unternehmens verbunden und somit einem erhöhten Risiko von Cyberangriffen ausgesetzt.

Die Cyberkriminalität nimmt zu.

Da heutzutage deutlich mehr Hacker aktiv sind, steigt die Zahl der Angriffe auf produzierende Unternehmen zunehmend an. Je mehr Unternehmen mit dem Internet und der Cloud verbunden sind, desto höher ist auch das Risiko, Opfer eines solchen Angriffs zu werden. Cybersecurity Ventures prognostiziert, dass bis 2021 alle elf Sekunden ein Unternehmen Opfer eines Cyberangriffs wird – und leider sind auch Hersteller nicht davor gefeit.

Die Fertigungsindustrie passt sich nur langsam an neue Cybersicherheitsmaßnahmen an.

Während Finanz-, Gesundheits- und andere Branchen ihre Cybersicherheitsbemühungen – möglicherweise aufgrund staatlicher Vorschriften – seit Jahren verstärken, hat die Fertigungsindustrie deutlich langsamer Cybersicherheitsmaßnahmen eingeführt und ist dadurch ein leichteres Ziel für Cyberkriminelle geworden. In einer aktuellen Umfrage unter Managern von über 130 Industrieunternehmen gaben nur ein Drittel an, ihre Systeme kontinuierlich auf verdächtige Aktivitäten oder Anomalien zu überwachen, während 50 % bereits Opfer eines Sicherheitsvorfalls geworden sind. Obwohl sie also direkt von Cyberkriminalität betroffen sind, wenden sie noch immer keine angemessenen Cybersicherheitsprotokolle an. Angesichts der zunehmenden Datenpannen muss sich dies dringend ändern – und zwar so schnell wie möglich.

Geistiges Eigentum (IP) ist eine begehrte Ware für Cyberkriminelle.

Und Hersteller haben davon jede Menge! Geistiges Eigentum umfasst Patente, Produktvorschläge, digitale Drucke, Geschäftsgeheimnisse, firmeneigene Herstellungsverfahren und vieles mehr. Es ist begehrt, um es an andere Unternehmen zu verkaufen oder als Druckmittel einzusetzen. Darüber hinaus können diese Informationen intern gestohlen werden. Daher muss Ihr Cybersicherheitsplan Schutzmaßnahmen für aktuelle und ehemalige Mitarbeiter beinhalten, wie beispielsweise Passwortrichtlinien und Fristen.

Hersteller verfügen oft über eine große Belegschaft, was sie anfällig für Angriffe macht.

Neben der Gefahr, dass interne Teams durch Diebstahl geistigen Eigentums vorsätzlich sabotieren, besteht für Fertigungsunternehmen auch das Risiko, dass Mitarbeiter versehentlich Cyberkriminellen Zugang zum Netzwerk gewähren. Dies kann durch Phishing-E-Mails, die Verwendung leicht zu erratender Passwörter, das Nichtändern von Passwörtern oder den unzureichenden Schutz vernetzter Geräte geschehen. Hinzu kommt, dass viele Mitarbeiter in der Fertigungsindustrie mit dieser neuen Technologie nicht vertraut sind und digitale Risiken nicht erkennen können. Ohne betriebliche Sicherheitsschulungen und ein umfassendes Cybersicherheitsprotokoll wissen die Mitarbeiter möglicherweise nicht, wie sie Cyberangriffe verhindern können.

Benötigen Sie Cybersicherheit für die Fertigung?

Durch die Implementierung eines soliden, umfassenden Cybersicherheitsprogramms für alle Maschinen und die Einführung entsprechender Verfahren für die Mitarbeiter können sich Hersteller vor Cyberangriffen schützen.

Angesichts der zunehmenden Datenpannen in Produktionsunternehmen ist Cybersicherheit unerlässlich. Sie muss höchste Priorität haben, sonst kann Ihr Unternehmen durch einen Cyberangriff irreparabel geschädigt werden. Wenn Sie nicht ausreichend darauf vorbereitet sind, Ihr geistiges Eigentum, die Daten Ihrer Kunden und Ihre Mitarbeiter vor Cyberangriffen zu schützen, müssen Sie Ihr Cybersicherheitsprogramm verstärken. SubRosa verfügt über die Expertise, Ihnen dabei zu helfen, Ihre Schwachstellen zu identifizieren und diese zu beheben, um Schäden zu minimieren.

Sind Sie bereit, Ihre Sicherheitslage zu verbessern?

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