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5 Gründe, warum Cybersicherheit für vernetzte medizinische Geräte Priorität haben sollte

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John Price
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Die Medizinbranche ist ein Paradebeispiel dafür, wieschnell die Technologie alle Lebensbereiche durchdrungen hat. Doch nicht nur die Technologie selbst, sondern auch deren Sicherheit gibt Anlass zur Sorge. Durch die zunehmende Vernetzung medizinischer Geräte sind medizinische Daten so leicht zugänglich wie nie zuvor, was für Hersteller medizinischer Geräte ein enormes Sicherheitsrisiko darstellt. Dieser Blogbeitrag beleuchtet fünf Gründe, warum Cybersicherheit für vernetzte medizinische Geräte höchste Priorität haben sollte.

Was sind vernetzte medizinische Geräte?

Vernetzte Medizinprodukte sind Geräte, die mit anderen Geräten und Netzwerken kommunizieren können. Sie werden zur Patientenüberwachung und im Gesundheitswesen eingesetzt. Die Geräte können mit dem Netzwerk eines Krankenhauses verbunden werden, um Daten auszutauschen. Dies kann eine Sicherheitslücke im Netzwerk schaffen, weshalb Cybersicherheit für vernetzte Medizinprodukte so wichtig ist.

Vernetzte Medizingeräte haben in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Sie ermöglichen es Ärzten und Pflegekräften, Patienten bei minimalinvasiven Eingriffen aus der Ferne zu überwachen und zu behandeln. Mit der zunehmenden Verbreitung dieser Geräte ist jedoch auch die Zahl der Cyberangriffe gestiegen. Um die Patientensicherheit und eine ausreichende Cybersicherheit für vernetzte Medizingeräte zu gewährleisten, müssen verschiedene Bedenken ausgeräumt werden.

5 Gründe, warum Cybersicherheit für vernetzte medizinische Geräte Priorität haben sollte

1. Cyberangriffe auf medizinische Geräte können lebensbedrohliche Folgen haben.

Medizinprodukte werden zunehmend technologieabhängig, und dieser Trend wird sich fortsetzen. Dies bietet zwar viele Vorteile, birgt aber auch neue Schwachstellen. Cyberangriffe auf Medizinprodukte können lebensbedrohliche Folgen haben, da sie Geräte außer Gefecht setzen oder Daten so manipulieren können, dass die Patientensicherheit gefährdet wird. In manchen Fällen gelingt es Angreifern sogar, die Kontrolle über das Gerät aus der Ferne zu erlangen. Dadurch könnten sie beispielsweise falsche Medikamentendosen verabreichen oder die Einstellungen von lebenserhaltenden Geräten verändern. Cybersicherheit für vernetzte Medizinprodukte ist daher ein zentrales Anliegen der Ärzteschaft. Es müssen Maßnahmen ergriffen werden, um das Risiko von Cyberangriffen zu minimieren und die Sicherheit von Medizinprodukten zu gewährleisten.

2. Die Anforderungen von HIPAA und FDA schreiben bestimmte Cybersicherheitsmaßnahmen für vernetzte medizinische Geräte vor.

Die Cybersicherheitsanforderungen von HIPAA und FDA für vernetzte Medizinprodukte sind entscheidend für die Sicherheit von Patientendaten. Die HIPAA-Sicherheitsregel verpflichtet betroffene Einrichtungen zur Implementierung von Schutzmaßnahmen, um die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit elektronischer geschützter Gesundheitsinformationen (ePHI) zu gewährleisten. Die FDA hat zudem Leitlinien zur Cybersicherheit von Medizinprodukten herausgegeben, die Herstellern empfehlen, Maßnahmen zur Reduzierung der Risiken durch Cyberangriffe zu ergreifen. Um diese Anforderungen zu erfüllen, müssen Hersteller sicherstellen, dass ihre Geräte korrekt konfiguriert sind und Sicherheitskontrollen zum Schutz vor unberechtigtem Zugriff implementiert wurden. Darüber hinaus müssen sie Verfahren für die Reaktion auf Cybersicherheitsvorfälle entwickeln. Durch diese Maßnahmen tragen Hersteller maßgeblich zur Sicherheit ihrer Geräte bei.

3. Cybersicherheitslücken in medizinischen Geräten können zu Datenschutzverletzungen bei Patienten führen.

Cybersicherheit für vernetzte Medizinprodukte ist unerlässlich, um die Privatsphäre der Patienten zu schützen und Datenlecks zu verhindern. Leider sind viele Medizinprodukte aufgrund veralteter Software, fehlender Verschlüsselung und unzureichender Passwortsicherheit anfällig für Cyberangriffe . Cyberkriminelle können diese Schwachstellen ausnutzen, um an Patientendaten zu gelangen, die für Identitätsdiebstahl, Betrug und andere kriminelle Aktivitäten missbraucht werden können. In manchen Fällen gelingt es Hackern sogar, das Gerät selbst zu manipulieren, was lebensbedrohliche Folgen haben kann. Da immer mehr Medizinprodukte mit dem Internet verbunden werden, ist es daher von entscheidender Bedeutung, Cybersicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Patientendaten zu implementieren.

4. Malware auf medizinischen Geräten nimmt zu.

Mit der zunehmenden Nutzung vernetzter Medizingeräte steigt auch das Risiko von Malware-Angriffen. Malware für Medizingeräte stellt eine Cyberbedrohung dar, die gezielt Geräte wie Herzschrittmacher und Insulinpumpen ins Visier nimmt. Da diese Geräte häufig mit Krankenhausnetzwerken verbunden sind, stellen sie ein attraktives Ziel für Cyberkriminelle dar. Angreifer versuchen mitunter, den Krankenhausbetrieb zu stören, indem sie die Kontrolle über Medizingeräte übernehmen. In anderen Fällen wollen sie Patientendaten stehlen. In jedem Fall birgt Malware für Medizingeräte ein ernsthaftes Risiko für die Patientensicherheit. Um sich vor diesen Bedrohungen zu schützen, müssen Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen Maßnahmen zur Verbesserung der Cybersicherheit vernetzter Medizingeräte ergreifen. Dazu gehören die Implementierung starker Authentifizierungsverfahren, die Verschlüsselung von Datenübertragungen sowie regelmäßige Software-Updates und -Patches. Durch diese Vorsichtsmaßnahmen können Gesundheitseinrichtungen dazu beitragen, die Sicherheit ihrer Patienten vor Malware-Angriffen auf Medizingeräte zu gewährleisten.

5. Cybersicherheitsvorfälle können den Ruf eines Herstellers von Medizinprodukten schädigen.

In den letzten Jahren haben Cybersicherheitsvorfälle deutlich zugenommen. Von Datenlecks bis hin zu Ransomware-Angriffen können diese Vorfälle den Ruf eines Unternehmens erheblich schädigen. Auch Hersteller von Medizinprodukten sind davon betroffen. Angesichts der zentralen Rolle, die diese Geräte in der Patientenversorgung spielen, birgt jeder Cybersicherheitsvorfall das Potenzial, schwerwiegenden Schaden anzurichten. Darüber hinaus kann der Ruf des Herstellers beeinträchtigt werden, da Patienten und medizinisches Fachpersonal das Vertrauen in die Sicherheit der Geräte verlieren. Daher hat Cybersicherheit für Hersteller von Medizinprodukten höchste Priorität. Durch Investitionen in Cybersicherheitslösungen und die kontinuierliche Verbesserung ihrer Abwehrmaßnahmen können diese Unternehmen dazu beitragen, ihre Patienten und ihren eigenen Ruf zu schützen.

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