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DAST vorgestellt: Schutz dynamischer Anwendungen vor Cyberrisiken

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John Price
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Die Nachfrage nach dynamischen Anwendungen steigt heutzutage rasant an, und damit auch die damit verbundenen Risiken. Das Verständnis der grundlegenden Aspekte von Sicherheitstests für dynamische Anwendungen (DAST) hilft Unternehmen, potenzielle Cyberrisiken zu vermeiden und ihre Anwendungen effektiv zu schützen.

Einführung

Dynamische Anwendungssicherheitstests (DAST) sind ein wichtiger Prozess zum Schutz von Anwendungen vor potenziellen Cyberbedrohungen, Schwachstellen und Angriffen. Es handelt sich um eine dynamische Black-Box-Testmethode, die eine Anwendung im laufenden Betrieb untersucht und so Einblicke in ihre Sicherheitsaspekte in Echtzeit ermöglicht.

Die Bedeutung von DAST wird durch die ständige Weiterentwicklung der Cyberbedrohungslandschaft unterstrichen, die fortwährend dynamische Lösungen erfordert. Der Prozess ist jedoch etwas komplex und setzt ein tiefes Verständnis für eine effektive Anwendung voraus. Dieser Blogbeitrag beleuchtet die Feinheiten von DAST ausführlich.

DAST verstehen

DAST gehört zur Klasse der Anwendungssicherheitstests (AST) und spielt eine entscheidende Rolle bei der Identifizierung von Sicherheitslücken, die die Laufzeitumgebung einer Anwendung beeinträchtigen. Es untersucht die Anwendung im Wesentlichen aus der Perspektive eines potenziellen Angreifers, indem es die externen Schnittstellen und das Verhalten der Anwendung während des Betriebs analysiert.

Funktionsweise von DAST

Die Funktionsweise von DAST lässt sich im Wesentlichen in zwei Phasen unterteilen: Vorbereitung und Ausführung. In der Vorbereitungsphase erfasst ein DAST-Tool die Anwendung, analysiert alle ihre Komponenten und Interaktionen und beobachtet gleichzeitig ihr Verhalten und ihre Reaktionen.

In der Ausführungsphase versucht das Tool, die ermittelten Schwachstellen durch die Generierung von Angriffsszenarien auszunutzen. Die Reaktionen der Anwendung werden analysiert und die ausgenutzten Schwachstellen protokolliert. Diese Informationen werden anschließend in einem Bericht zusammengefasst, den Analysten prüfen und zur Durchführung von Sicherheitskorrekturen nutzen können.

Stärken und Schwächen von DAST

DAST zeichnet sich durch eine Vielzahl an Stärken aus. Es bietet eine realistische Einschätzung des Sicherheitsstatus einer Anwendung, da es Tests im laufenden Betrieb durchführt. Es kann sowohl proprietären Code als auch Komponenten von Drittanbietern bewerten, ermöglicht die schnelle und präzise Erkennung von Sicherheitsrisiken in Echtzeit und ist sprachunabhängig, wodurch es sich für verschiedene Anwendungsumgebungen eignet.

DAST weist jedoch auch einige Einschränkungen auf. Da es den Quellcode nicht interpretieren kann, kann es zu einer höheren Rate an falsch positiven und falsch negativen Ergebnissen kommen. Dies wiederum erhöht den manuellen Überprüfungsaufwand. Darüber hinaus erkennt DAST Schwachstellen nur zur Laufzeit und übersieht möglicherweise solche, die in anderen Phasen auftreten.

DAST im Vergleich mit SAST

Wenn man DAST und statische Anwendungssicherheitstests (SAST) auf einem Spektrum betrachten würde, lägen sie an entgegengesetzten Enden. Während DAST eine dynamische Black-Box-Testmethode ist, handelt es sich bei SAST um eine statische White-Box-Testmethode. Sie unterscheiden sich in ihren praktischen Aspekten, ihrem Genauigkeitsgrad und den Arten von Schwachstellen, die sie aufdecken können.

DAST führt Sicherheitstests extern durch und hat keinen Zugriff auf den Quellcode, im Gegensatz zu SAST, das den Quellcode der Anwendung auf Schwachstellen analysiert. DAST ist tendenziell genauer bei der Identifizierung realer Schwachstellen, da es die Anwendung im laufenden Betrieb testet. Da SAST jedoch auf den Quellcode zugreifen kann, ist es in der Lage, eine größere Anzahl potenzieller Schwachstellen zu erkennen, darunter auch solche, die zur Laufzeit nicht sichtbar sind. Die Wahl zwischen SAST und DAST hängt daher maßgeblich von den spezifischen Anforderungen und dem Anwendungskontext ab.

Sich entwickelnde Trends in DAST

Bestimmte bemerkenswerte Trends im Bereich der DAST-Tools entwickeln sich rasant. Dazu gehört die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) und Maschinellem Lernen (ML). Diese Technologien erweitern die Leistungsfähigkeit von DAST-Tools, indem sie es ihnen ermöglichen, aus früheren Angriffen zu lernen und im Laufe der Zeit intelligentere Teststrategien zu entwickeln. Darüber hinaus reduzieren sie die Anzahl falsch positiver Ergebnisse drastisch und machen DAST dadurch zuverlässiger und effizienter.

Der zweite Trend ist die Verlagerung hin zu Continuous Integration/Continuous Delivery (CI/CD) im DevOps-Workflow. DAST-Tools werden zunehmend in die CI/CD-Pipeline integriert und liefern kontinuierliches Sicherheitsfeedback, wodurch Schwachstellen schneller behoben werden können.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass DAST eine herausragende Testmethode im modernen Cybersicherheitsumfeld darstellt. Sie versetzt Unternehmen in die Lage, die zunehmende Komplexität von Sicherheitsbedrohungen zu bewältigen, indem sie eine aktive Anwendungssicherheitsbewertung in Echtzeit ermöglicht. Durch die Analyse ihrer Stärken und das Verständnis ihrer Grenzen können Unternehmen DAST strategisch in ihre Sicherheitsarchitekturen integrieren und so die Sicherheit ihrer dynamischen Anwendungen gegenüber eskalierenden Cyberbedrohungen stärken.

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