Blog

Vergleich der Schutzfunktionen: Defender für Endpoint vs. Defender für Office 365 im Bereich Cybersicherheit

JP
John Price
Jüngste
Aktie

In einer sich ständig weiterentwickelnden digitalen Landschaft sehen sich Unternehmen mit ausgeklügelten Hackerangriffen und beispiellosen Herausforderungen im Bereich Cybersicherheit konfrontiert. Daher ist ein optimaler Schutz vor diesen Bedrohungen von entscheidender Bedeutung. Dieser Blogbeitrag beleuchtet die wichtigsten Aspekte von „Defender for Endpoint vs. Defender for Office 365“ im Kontext der Cybersicherheit.

Das Verständnis der Funktionsweise beider Systeme ist entscheidend, da sie jeweils spezifische Dienste für unterschiedliche Bereiche der IT-Infrastruktur eines Unternehmens bereitstellen. Microsoft Defender for Endpoint bietet einen außergewöhnlichen Schutz für Ihre Endgeräte, während Microsoft Defender for Office 365 Ihre E-Mails und andere Office 365-Ressourcen schützt.

Defender für Endpoint

Microsoft Defender for Endpoint ist eine umfassende, cloudbasierte Endpoint-Sicherheitslösung mit Funktionen zum Schutz vor Bedrohungen, zur Erkennung von Sicherheitsvorfällen nach einem Angriff, zur automatisierten Untersuchung und zur Reaktion darauf. Die Lösung nutzt automatisiertes Lernen und KI, um Endgeräte vor vielfältigen Bedrohungen zu schützen und bietet gleichzeitig leistungsstarke Untersuchungswerkzeuge.

Defender für Endpoint-Funktionen

Microsoft Defender für Endpoint bietet eine Reihe wichtiger Funktionen. Die Endpoint Detection and Response (EDR) schützt Endgeräte mithilfe von maschinellem Lernen vor schädlichen Bedrohungen. Die Integration in das Microsoft 365 Security Center ermöglicht eine zentrale Übersicht über Bedrohungen und Sicherheitswarnungen. Besonders hervorzuheben sind die integrierten Sicherheitslösungen mit Microsoft Defender Antivirus, das Bedrohungs- und Schwachstellenmanagement sowie die automatisierten Sicherheitswarnungen.

Defender für Office 365

Microsoft Defender für Office 365 ist ein cloudbasierter E-Mail-Filterdienst, der Ihr Unternehmen vor potenziell schädlichen Bedrohungen in Office 365-spezifischen Elementen wie E-Mail, SharePoint, OneDrive, Teams und mehr schützt. Er schützt vor schädlichen Dateien und URLs in den Kommunikationsplattformen Ihres Unternehmens.

Defender für Office 365 – Funktionen

Die Sicherheitsebene und Richtliniendurchsetzung von Microsoft Defender für Office 365 wird durch zahlreiche Funktionen gewährleistet. Zu den umfangreichen Funktionen gehören „Sichere Anhänge“, das E-Mail-Anhänge auf Schadsoftware prüft, „Sichere Links“, das URLs per Klickzeitpunkt verifiziert, und auf Bedrohungsdaten basierende Anti-Phishing-Funktionen.

Vergleich von Defender für Endpoint und Defender für Office 365

Vergleicht man Defender for Endpoint mit Defender for Office 365, so bieten beide jeweils einzigartige Cybersicherheitslösungen, operieren aber in unterschiedlichen Bereichen.

Defender for Endpoint konzentriert sich in erster Linie auf die Aufrechterhaltung der Integrität der Computersysteme bzw. Endpunkte, den Schutz vor Malware, Ransomware und Virenangriffen sowie die Gewährleistung automatisierter Reaktionen auf Vorfälle und verdächtige Aktivitäten auf den Endpunkten.

Defender für Office 365 hingegen wurde zum Schutz der Cloud-Dienste der Microsoft Office 365-Suite entwickelt. Es überwacht sämtliche Aktivitäten im Zusammenhang mit Office 365, darunter das Scannen von E-Mails auf Phishing-Angriffe, den Schutz von Teams vor verdächtigen Links oder Anhängen sowie die Verhinderung potenzieller Datenlecks in SharePoint oder OneDrive.

Gemeinsamkeiten

Beim Vergleich von „Defender for Endpoint“ und „Defender for Office 365“ fällt auf, dass beide eine Gemeinsamkeit aufweisen: die tiefe Integration in Microsoft 365. Sie bieten eine nahtlose Benutzererfahrung und ein hohes Schutzniveau durch den Einsatz von KI und automatisiertem Lernen. Zudem profitieren sie vom Microsoft Intelligence Security Graph, der auf eine Vielzahl von Datenpunkten zugreift, um Bedrohungen abzuwehren.

Unterscheidungsmerkmale

Was sie jedoch unterscheidet, ist ihr jeweiliger Fokus. Defender for Endpoint ist auf den Schutz von Endgeräten wie Laptops, Desktop-PCs, Mobilgeräten und Servern spezialisiert. Defender for Office 365 hingegen bietet umfassenden Schutz für Office 365-Umgebungen und schützt vor Phishing, Malware in E-Mails, schädlichen Dateien in OneDrive und SharePoint.

Welches ist das Richtige für Sie?

Die Wahl zwischen „Defender for Endpoint“ und „Defender for Office 365“ hängt maßgeblich von den Bedürfnissen Ihres Unternehmens ab. Verfügt Ihr Unternehmen über eine große Anzahl von Endgeräten und ist deren Verwaltung ein wichtiger Aspekt, ist Defender for Endpoint die geeignete Option. Nutzen Ihre Mitarbeiter hingegen häufig Office 365-Anwendungen und benötigen Sie Schutz vor Phishing und dem unbefugten Teilen von Dateien, ist Defender for Office 365 die richtige Wahl.

Da diese Tools jedoch unterschiedliche Bereiche Ihrer IT-Infrastruktur schützen, entscheiden sich viele Organisationen dafür, beide parallel einzusetzen, um eine umfassendere Cybersicherheitsstrategie zu erreichen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass „Defender for Endpoint vs Defender for Office 365“ keinen Wettbewerb darstellt, sondern vielmehr einen umfassenden Ansatz für Cybersicherheitsschutz. Der Einsatz beider Schutzlösungen ermöglicht eine ganzheitliche Cybersicherheitsstrategie, die sowohl Ihre Endgeräte als auch Ihre Office 365-Anwendungen schützt und ein robustes Verteidigungsnetzwerk gegen die zunehmenden Cyberbedrohungen der heutigen digitalen Welt bietet. Das Verständnis der spezifischen Bedürfnisse und Schwachstellen Ihres Unternehmens ist entscheidend für die Auswahl der passenden Cybersicherheitslösung, die maximalen Schutz und höchste Ausfallsicherheit gewährleistet.

Sind Sie bereit, Ihre Sicherheitslage zu verbessern?

Haben Sie Fragen zu diesem Artikel oder benötigen Sie fachkundige Beratung zum Thema Cybersicherheit? Kontaktieren Sie unser Team, um Ihre Sicherheitsanforderungen zu besprechen.