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Warum ein gemanagtes Incident Response-System der Schlüssel zum Überleben eines Cyberangriffs ist

JP
John Price
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Eine professionelle Reaktion auf Sicherheitsvorfälle kann für manche Organisationen unerlässlich sein. Die aktuelle Cybersicherheitslandschaft stellt Unternehmen weltweit vor immer größere Herausforderungen. In den letzten Jahren hat die Abhängigkeit geschäftskritischer Systeme und Netzwerke stetig zugenommen. Besorgniserregend ist jedoch, dass die Implementierung von Cybersicherheitsmaßnahmen in Unternehmen mit dem rasanten Tempo der Technologieeinführung nicht Schritt halten konnte. Diese gravierende Diskrepanz öffnet Tür und Tor für verheerende Cyberangriffe.

Im heutigen Geschäftsumfeld betreiben Unternehmen eine umfangreiche digitale Infrastruktur, die häufig mit verschiedenen Subsystemen verknüpft ist. Dadurch ist die Angriffsfläche groß und schwer zu sichern . Angreifer fühlen sich durch die neuesten Tools bestärkt und setzen komplexe Techniken ein, um potenzielle Schwachstellen aufzuspüren und auszunutzen. Die rasant steigende Anzahl und Häufigkeit dieser Cyberangriffe gibt Anlass zur Sorge. Trotz aller Bemühungen ist kein Netzwerk und kein System völlig unverwundbar. Daher ist eine effektive Reaktion auf Sicherheitsvorfälle unerlässlich. Viele Unternehmen setzen auf Managed Incident Response, um diesem Bedarf gerecht zu werden. Einige Unternehmen entscheiden sich für Managed Incident Response, andere für einen hybriden Ansatz. Hier sind vier Gründe, warum Managed Incident Response entscheidend für das Überleben eines Cyberangriffs ist:

Die entscheidende Expertise, die Managed Incident Response mitbringt.

Die Bewältigung der Folgen eines Sicherheitsvorfalls ist komplex und erfordert das Fachwissen von speziell geschulten Incident-Respondern . Ein IT-Team oder ein Security Operations Center (SOC) kann zwar Bedrohungen Ihrer Infrastruktur überwachen und erkennen, doch eine effektive Reaktion auf Sicherheitsvorfälle setzt spezialisiertes Fachwissen voraus. Incident-Responder verfügen über umfassende praktische Erfahrung, Methoden, Protokolle, Tools und die notwendige Software, um die Folgen eines Cyberangriffs zu bewältigen. Sie sind stets über die neuesten Entwicklungen informiert und bilden sich kontinuierlich weiter. Ein professionelles Incident-Response-Management stellt sicher, dass Ihnen bei Bedarf hochqualifiziertes Personal und Ressourcen zur Verfügung stehen.

Managed Incident Response ist hinsichtlich der Kosten effizienter.

Die Schulung und der Betrieb eines internen Sicherheitsteams über das ganze Jahr hinweg sind kostspielig. Hinzu kommen diverse Nebenkosten für Spezialwerkzeuge und Infrastruktur. Diese Faktoren können das Problem zusätzlich verschärfen. Je länger die Ausfallzeit der betroffenen Server und Anwendungen andauert, desto höher sind die finanziellen Folgen. Kann Ihr internes Team das Problem nicht schnell beheben, können die Kosten außer Kontrolle geraten. Die Bedrohung kann sich sogar auf andere Bereiche Ihres Netzwerks ausweiten. Managed Incident Response hingegen bedeutet lediglich die Kosten für die Inanspruchnahme der Dienstleistungen eines externen Anbieters. Die Kosten pro Vorfall sind dabei entscheidend. Insgesamt können Managed Incident Response-Angebote für viele Unternehmen niedrigere Kosten pro Vorfall bieten. Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen können die Einsparungen beträchtlich sein.

Managed Incident Response reduziert den Druck auf das interne Personal.

Bei einem Cyberangriff schalten Unternehmen in den Schadensbegrenzungsmodus. Oftmals geraten IT-Mitarbeiter, die ohnehin schon stark ausgelastet sind, unter zusätzlichen Druck. Ein professionelles Incident Response-Management entlastet Ihr internes Team und verhindert eine Verschlimmerung der Situation. Andernfalls kann dieser zusätzliche Druck den Betrieb in anderen Bereichen beeinträchtigen oder Ihre Fähigkeiten zur Bedrohungsüberwachung einschränken, wodurch Ihr Unternehmen noch angreifbarer wird. Von geringerem Managementaufwand bis hin zu minimalem Supportbedarf reduziert ein professionelles Incident Response-Management auch die Komplexität der Bewältigung der Folgen eines Cyberangriffs.

Managed Incident Response bietet Flexibilität und forensische Analysemöglichkeiten.

Managed Incident Response-Angebote bieten den zusätzlichen Vorteil der Skalierbarkeit. Je nach Umfang und Schwere des Cyberangriffs lassen sich die Kapazitäten für die Reaktion auf Sicherheitsvorfälle problemlos erweitern. Oftmals verfügen Managed Incident Response-Anbieter auch über umfassendere forensische Analysemöglichkeiten. Diese Erkenntnisse helfen, Schwachstellen effektiver zu beheben und ähnliche Angriffe in Zukunft zu verhindern. Eine schnelle und effektive Reaktion auf Sicherheitsvorfälle stärkt das Vertrauen der Beteiligten. Eine detaillierte forensische Analyse trägt jedoch zusätzlich dazu bei, dieses Vertrauen zu festigen und eine insgesamt bessere Cybersicherheitskultur zu schaffen. Für viele Organisationen kann eine Managed Incident Response nicht nur das Überleben von Cyberangriffen sichern, sondern auch deren potenzielle Auswirkungen erheblich mindern.

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