In unserer zunehmend digitalisierten Welt gewinnt Cybersicherheit immer mehr an Bedeutung. Im Zentrum dieser digitalen Revolution steht eine grundlegende Frage, mit der sich IT-Verantwortliche auseinandersetzen müssen: Welche Cybersicherheitsplattform ist die effektivste? Unter den zahlreichen verfügbaren Lösungen stechen zwei besonders hervor: Security Onion und Splunk. Dieser Blog bietet einen Vergleich von Security Onion und Splunk und ermöglicht Ihnen so eine fundierte Entscheidung, welche Lösung Ihren Cybersicherheitsanforderungen am besten entspricht.
Einführung in Security Onion und Splunk
Security Onion ist eine Open-Source-Lösung auf Linux-Basis, die Ihnen Einblicke in die verschiedenen Ebenen Ihres Netzwerks ermöglicht und die Vorgänge im Inneren transparent macht. Sie enthält zahlreiche Tools für die Netzwerküberwachung (Network Security Monitoring, NSM), darunter Funktionen zur Angriffserkennung, Netzwerkforensik und Log-Management. Splunk hingegen ist eine proprietäre Software, die große Mengen maschinell generierter Daten sammelt und analysiert. Ursprünglich für operative Aufklärungsanwendungen entwickelt, hat sie sich zu einer leistungsstarken Cybersicherheitsplattform mit Heatmaps, Visualisierungs- und Berichtsfunktionen sowie weiteren Features entwickelt.
Vergleich von Security Onion und Splunk: Kernfunktionen
Vergleicht man Security Onion und Splunk hinsichtlich ihrer Grundlagen, bieten beide robuste Sicherheitsfunktionen, die vielfältige Cybersicherheitsanforderungen abdecken. Die Plattformen unterscheiden sich jedoch deutlich in ihren detaillierten Funktionalitäten.
Sicherheitszwiebel
Als Open-Source-Plattform ermöglicht Security Onion die individuelle Anpassung an die spezifischen Anforderungen Ihres Netzwerks und führt so zu einer maßgeschneiderten Sicherheitslösung. Die Plattform bietet eine Reihe vorkonfigurierter, vollständig integrierter und getesteter Tools, die Installations- und Konfigurationszeit sparen. Darüber hinaus lassen sich die Tools so anpassen, dass sie spezifische Merkmale von Datenverkehrsmustern erkennen und Warnungen ausgeben, die auf unautorisierte Aktivitäten im Netzwerk hindeuten könnten.
Splunk
Splunk, hoch angesehen für seine Datenanalysefunktionen, kann Maschinendaten aus nahezu jeder Quelle verarbeiten. Fortschrittliche Funktionen wie Künstliche Intelligenz, Maschinelles Lernen und Predictive Analytics machen es zu einem leistungsstarken Werkzeug zur Erkennung von Bedrohungen und zur Analyse von Sicherheitsmustern. Mit einem intuitiven und umfassenden Dashboard erhalten Sie eine grafische Darstellung Ihrer Datenmuster, wodurch sich Anomalien leichter erkennen und potenzielle Bedrohungen abwehren lassen.
Kostenvergleich: Security Onion vs. Splunk
Die Kosten spielen bei der Wahl der richtigen Cybersicherheitslösung eine entscheidende Rolle. Security Onion und Splunk unterscheiden sich hier deutlich. Security Onion ist als Open-Source-Lösung kostenlos. Die Hauptkosten entstehen durch den Zeit- und Ressourcenaufwand für die Konfiguration und Verwaltung der Plattform. Splunk hingegen ist mit Lizenzkosten verbunden, die im Vergleich zu anderen Lösungen recht hoch sein können, insbesondere für größere Unternehmen mit umfangreichen Datenmengen. Dennoch stellen viele Unternehmen fest, dass die erweiterten Funktionen und die erzielten Effizienzgewinne die anfänglichen Investitionskosten überwiegen.
Benutzererfahrung und Benutzerfreundlichkeit
Sowohl Security Onion als auch Splunk verfügen über Benutzeroberflächen zur effektiven Darstellung komplexer Daten, präsentieren diese jedoch auf etwas unterschiedliche Weise. Die Benutzeroberfläche von Security Onion richtet sich an technisch versierte Linux-Nutzer und könnte für Einsteiger abschreckend wirken. Die Online-Community und die Dokumentation bieten jedoch wertvolle Unterstützung. Die grafische Benutzeroberfläche von Splunk hingegen ist auch für Anfänger intuitiv bedienbar. Dank effizienter Dashboards, Diagramme und Datenvisualisierungen können Nutzer ihre Daten einfach analysieren und interpretieren.
Unterstützung und Dokumentation durch die Gemeinschaft
Dank seines Open-Source-Charakters verfügt Security Onion über eine aktive Online-Community, die Unterstützung bietet, Tipps austauscht und Updates bereitstellt. Für formelleren Support stehen kostenpflichtige Drittanbieter zur Verfügung. Alternativ bietet Splunk Support auf Enterprise-Niveau mit 24/7-Kundenservice, kostenlosen Schulungen und umfangreicher Hilfedokumentation. Zudem bietet Splunk mit Splunk Answers eine Community-Support-Plattform.
Skalierbarkeit
Security Onion bietet zwar beachtliche Skalierbarkeit, die Einrichtung von Sensorclustern in großen Netzwerken kann jedoch technisch anspruchsvoll und komplex sein. Splunk hingegen wurde von Anfang an auf Skalierbarkeit ausgelegt und ermöglicht so ein einfaches Hochskalieren zur Verarbeitung großer Datenmengen. Dank seiner Cluster-Umgebung kann es riesige Datenmengen effizient verwalten und analysieren.
Wo das Managed SOC von SubRosa hineinpasst
Security Onion und Splunk spielen im richtigen Kontext ihre Stärken aus, doch viele Unternehmen haben weiterhin Schwierigkeiten mit der 24/7-Besetzung, der Sensoroptimierung und der schnellen Reaktion auf Sicherheitsvorfälle. Managed SOC bietet hier einen dritten Weg: Es kombiniert die Flexibilität von Open-Source-Lösungen mit der professionellen Funktionalität kommerzieller SIEM-Systeme und überlässt den täglichen Betrieb erfahrenen Analysten.
| Schlüsselbereich | Sicherheitszwiebel | Splunk + ES | SubRosa Managed SOC |
|---|---|---|---|
| Einsatz und Betrieb | Selbstgehostet; Linux-Kenntnisse erforderlich | On-Premise oder Splunk Cloud; Administratorteam erforderlich | Schlüsselfertige SaaS- oder Hybridsensoren; SubRosa verwaltet alles |
| Kostenmodell | Freie Software, interne Arbeit | Lizenzierung von Datenerfassung/Workloads + Hardware | Vorhersehbares monatliches Abonnement – Plattform, Analysten, Upgrades |
| Analyse & Bedrohungsanalyse | Gemeinschaftsregeln; manuelle Abstimmung | Premium-Korrelationssuchen, KI/ML-Apps | Kontinuierlich aktualisierte Bedrohungsinformationen, benutzerdefinierte ML-Erkennungen |
| Überwachung und Reaktion rund um die Uhr | Internes SOC muss personell besetzt sein | Internes SOC oder MSSP-Add-on | Integriert: Zertifizierte Analysten untersuchen, isolieren und beseitigen |
| Skalierbarkeit | Sensorencluster – manuelle Konfiguration | Horizontal skalierbare Cluster | Die elastische Cloud-Architektur skaliert automatisch mit dem Log-Volumen. |
| Beste Passform | Kostenbewusste Teams mit Linux-Kenntnissen | Unternehmen, die tiefgreifende Do-it-yourself-Analysen benötigen | Organisationen, die eine Erkennung auf Unternehmensebene anstreben, ohne ein vollständiges SOC einzustellen |
Bereit für Rund-um-die-Uhr-Berichterstattung ohne hohe Kosten?
Wenn sich Ihr Team lieber auf die Patientenversorgung, Produktveröffentlichungen oder strategische Projekte konzentrieren möchte, anstatt nachts um 2 Uhr SIEM-Dashboards zu verwalten, bietet Ihnen das Managed SOC von SubRosa kontinuierliche Überwachung, proaktive Bedrohungsanalyse und schnelle Reaktion auf Sicherheitsvorfälle – alles zu einem festen monatlichen Preis. Fordern Sie eine unverbindliche Demo an und überzeugen Sie sich selbst, wie nahtlos wir uns in Security Onion, Splunk oder Ihre bestehenden Log-Quellen integrieren.