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SOAR vs SIEM: Die Unterschiede und sich ergänzenden Rollen verstehen

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John Price
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In der modernen Welt der Cybersicherheit werden die Begriffe Security Orchestration, Automation and Response (SOAR) und Security Information and Event Management (SIEM) häufig synonym verwendet. Dies sollte jedoch nicht der Fall sein, da sich die beiden Systeme hinsichtlich ihrer Fähigkeiten und Funktionen deutlich unterscheiden. Die detaillierte Untersuchung dieser Systeme zeigt, dass das Verständnis dieser Unterschiede entscheidend für die Implementierung von Best Practices im Bereich der Lieferkettensicherheit ist.

SOAR verstehen

SOAR bezeichnet eine Reihe von Technologien zur Steigerung der Effizienz und Effektivität von Sicherheitsmaßnahmen. SOAR-Technologien ermöglichen es Unternehmen, Daten aus verschiedenen Quellen zu erfassen und zu nutzen, um Sicherheitsbedrohungen effektiver zu erkennen und darauf zu reagieren. Mit SOAR können Unternehmen Prozesse und Arbeitsabläufe automatisieren, die Reaktion auf Sicherheitsvorfälle verbessern und alle Sicherheitsmaßnahmen über ein zentrales System verwalten.

SIEM verstehen

SIEM hingegen ist darauf ausgelegt, einen umfassenden Überblick über die IT-Sicherheit eines Unternehmens zu bieten, indem es Protokolldaten aus verschiedenen Systemen und Anwendungen im gesamten Unternehmen erfasst und analysiert. SIEM ermöglicht die Echtzeitanalyse von Sicherheitswarnungen, die Korrelation von Ereignissen zur Bedrohungserkennung und die Erstellung von Compliance-Berichten. Dadurch können Unternehmen Vorfälle oder Sicherheitsereignisse frühzeitig erkennen und darauf reagieren.

SOAR vs SIEM: Die Unterschiede

Obwohl sowohl SOAR als auch SIEM die Cybersicherheitsmaßnahmen verbessern sollen, liegt der Hauptunterschied in ihrem Ansatz und ihren Fähigkeiten. SOAR konzentriert sich auf die Automatisierung und Orchestrierung von Sicherheitsvorgängen, während SIEM Daten zur Erkennung, Prävention und Berichterstattung erfasst und analysiert.

Darüber hinaus lässt sich SOAR mit einer breiteren Palette von Sicherheitstools integrieren, was Flexibilität und erweiterte Funktionalitäten ermöglicht, während SIEM typischerweise am besten mit spezifischen, vordefinierten Datenquellen arbeitet. Da SOAR automatisierte Reaktionsmaßnahmen ermöglicht, eignet es sich gut zur Bekämpfung von Bedrohungen mit hohem Volumen und geringem Risiko, wohingegen die Analysefähigkeiten von SIEM es effektiv für die Erkennung komplexer und versteckter Bedrohungen machen.

Komplementäre Rollen von SOAR und SIEM

Obwohl es notwendig ist, zwischen SOAR und SIEM zu unterscheiden, ist es wichtig zu verstehen, dass sie sich nicht gegenseitig ausschließen. Im Kontext von Best Practices für die Sicherheit der Lieferkette ergänzen sich diese beiden Lösungen oft optimal.

Eine SIEM-Lösung identifiziert potenzielle Bedrohungen zur Untersuchung. Eine SOAR-Lösung kann diese Informationen anschließend nutzen, um Reaktionen zu automatisieren und so die Reaktionszeit zu verkürzen. Dadurch können Unternehmen die Arbeitsbelastung ihrer Sicherheitsteams reduzieren, menschliche Fehler minimieren und ihre Abwehrfähigkeiten gegen Bedrohungen deutlich verbessern.

In den Best Practices für die Sicherheit in der Lieferkette gilt die Integration von SOAR und SIEM als effektiver Ansatz zur Risikominderung. So kann beispielsweise bei einem integrierten Ansatz eine Sicherheitswarnung eines SIEM-Systems eine automatisierte Reaktion in der SOAR-Lösung auslösen, um das damit verbundene Risiko schnell zu beheben.

Implementierung von SOAR und SIEM in der Lieferkettensicherheit

Für Organisationen, die ihre Sicherheitslage verbessern und Best Practices für die Lieferkettensicherheit implementieren möchten, sind SOAR- und SIEM-Systeme gleichermaßen empfehlenswert. Der Einsatz dieser Systeme beginnt mit dem Verständnis der Sicherheitsbedürfnisse und des Risikoprofils der Organisation. Je nach Anforderungen kann ein SOAR-System, ein SIEM-System oder eine synchronisierte Kombination beider Systeme eingesetzt werden.

Generell eignet sich eine SIEM-Lösung gut für Unternehmen, die große Datenmengen auf potenzielle Bedrohungen und Unregelmäßigkeiten prüfen müssen, während SOAR für diejenigen, die ihre Reaktion auf diese Bedrohungen automatisieren und optimieren möchten, möglicherweise besser geeignet ist. Im Bereich der Best Practices für die Sicherheit in der Lieferkette bietet die gleichzeitige Nutzung beider Lösungen jedoch die Möglichkeit für eine wirklich robuste und reaktionsschnelle Sicherheitsinfrastruktur.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Wahl zwischen SOAR und SIEM keine Ja/Nein-Entscheidung ist. Diese Tools erfüllen unterschiedliche Funktionen im Bereich der Cybersicherheit und bieten den umfassendsten Schutz, wenn sie sich ergänzen. Darüber hinaus ist das Verständnis ihrer Unterschiede und sich ergänzenden Rollen entscheidend für die Implementierung von Best Practices im Bereich der Lieferkettensicherheit . Angesichts zunehmend komplexerer Cyberbedrohungen können Unternehmen durch die Kombination von SOAR und SIEM proaktiver und widerstandsfähiger auf diese sich ständig weiterentwickelnden Bedrohungen reagieren.

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