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Wie man eine E-Mail-Adresse für Cybersicherheitstests sicher fälscht

JP
John Price
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Bevor wir uns mit den technischen Aspekten des E-Mail-Spoofings für Testzwecke befassen, ist es wichtig zu verstehen, was E-Mail-Spoofing überhaupt ist und warum es ein entscheidender Bestandteil der Cybersicherheitsbewertung sein kann. Vereinfacht ausgedrückt bezeichnet E-Mail-Spoofing die Erstellung von E-Mails mit einer gefälschten Absenderadresse. Obwohl es häufig für böswillige Zwecke wie Phishing oder Betrug eingesetzt wird, kann das Spoofing von E-Mail-Adressen auch von Sicherheitsexperten genutzt werden, um die Wirksamkeit der Sicherheitsmaßnahmen ihrer Organisation zu testen.

Die Durchführung dieser Sicherheitsprüfungen hilft Organisationen, potenzielle Schwachstellen in ihren Systemen zu erkennen und dadurch geeignete Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Sicherheitsprotokolle zu ergreifen. Es muss jedoch betont werden, dass ordnungsgemäß durchgeführte Cybersicherheitstests das Fälschen einer Test-E-Mail beinhalten, die mit dem Einverständnis und Wissen aller Beteiligten versendet wird.

Die E-Mail-Struktur verstehen

Um zu verstehen, wie man eine E-Mail-Adresse zu Testzwecken fälscht, muss man zunächst die grundlegende Struktur einer E-Mail kennen. Jede E-Mail besteht aus Elementen wie der IP-Adresse des Absenders, den E-Mail-Headern, dem „Von“-Feld und dem „Rücksendepfad“. Ihre Fähigkeit, diese Felder zu manipulieren, hängt direkt mit Ihrer Fähigkeit zusammen, eine E-Mail erfolgreich zu fälschen.

Wichtigste Schritte zum Fälschen einer E-Mail

Die folgenden Schritte beschreiben den Prozess des Fälschens einer E-Mail-Adresse zu Testzwecken:

Schritt 1: Einrichten eines SMTP-Servers

Zum Versenden einer E-Mail benötigen Sie einen SMTP-Server (Simple Mail Transfer Protocol). Dieser Server ist für das Senden und Empfangen von E-Mails zuständig. Beim E-Mail-Spoofing konfigurieren Sie Ihren SMTP-Server so, dass Sie das „Von“-Feld Ihrer E-Mails kontrollieren können.

Es gibt zahlreiche Tools zum Einrichten eines SMTP-Servers. In dieser Anleitung verwenden wir jedoch das in Python integrierte Modul „smtplib“, das ein SMTP-Client-Session-Objekt zum Versenden von E-Mails definiert.

Schritt 2: Verfassen der E-Mail

Sobald Ihr SMTP-Server eingerichtet ist, planen Sie den E-Mail-Inhalt und konfigurieren die Felder „Von“, „An“ und „Betreff“. Da es sich um eine Test-E-Mail aus Sicherheitsgründen handelt, sollte der Inhalt harmlos sein und mit vorheriger Zustimmung erstellt werden.

Schritt 3: Die E-Mail senden

Im letzten Schritt versenden Sie die E-Mail über Ihren SMTP-Server. Die genauen Befehle können je nach verwendetem SMTP-Server und Programmiersprache leicht variieren, die Grundprinzipien bleiben jedoch gleich.

Beispiel unter Verwendung der in Python integrierten SMTP-Bibliothek

Nachfolgend eine einfache Umsetzung der oben genannten Schritte mit Python:


import smtplib

from email.mime.multipart import MIMEMultipart
from email.mime.text import MIMEText

# Parameter der Nachricht festlegen
Passwort = "Ihr-Passwort"
fromaddr = "Ihre-E-Mail-Adresse"
toaddr = "E-Mail-Adresse des Empfängers"
msg = MIMEMultipart()

msg['From'] = fromaddr
msg['To'] = toaddr
msg['Subject'] = "Dies ist ein Test"

body = "Dies ist eine Test-E-Mail zu Cybersicherheitszwecken"
msg.attach(MIMEText(body, 'plain'))

#SMTP-Server einrichten
server = smtplib.SMTP('smtp.gmail.com: 587')
server.starttls()

# Anmeldedaten zum Senden der E-Mail
server.login(msg['From'], password)

# Nachricht senden
server.sendmail(msg['From'], msg['To'], msg.as_string())

server.quit()

Dieser Python-Code stellt eine Verbindung zu einem SMTP-Server her, meldet sich mit den angegebenen Zugangsdaten an, erstellt eine E-Mail-Nachricht mit den angegebenen Attributen und versendet diese.

E-Mail-Authentifizierung verstehen

Nun ist es wichtig, E-Mail-Authentifizierungsverfahren zu berücksichtigen, insbesondere SPF (Sender Policy Framework), DKIM (Domain Keys Identified Mail) und DMARC (Domain-based Message Authentication, Reporting & Conformance). Ein robustes Cybersicherheitssystem sollte E-Mails erkennen und kennzeichnen können, die diese Authentifizierungsprüfungen nicht bestehen.

Die gefälschte Test-E-Mail sollte idealerweise diese Prüfungen nicht bestehen. Wenn Ihr System sie nicht erkennt, deutet dies auf eine Sicherheitslücke hin, die behoben werden muss.

Abschluss

Das Erstellen gefälschter E-Mail-Adressen zu Testzwecken kann einen wesentlichen Beitrag zur Cybersicherheit eines Unternehmens leisten. Durch effektive Systemtests lassen sich potenzielle Schwachstellen identifizieren und beheben, bevor sie ausgenutzt werden können. Mit dieser Anleitung erstellen Sie eine gefälschte E-Mail und lernen, diese anhand wichtiger Parameter zu validieren, um sicherzustellen, dass Ihr System zuverlässig vor E-Mail-Spoofing schützt. Beachten Sie, dass diese Tests stets ethisch korrekt und mit Zustimmung aller Beteiligten durchgeführt werden müssen.

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