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Die Bedeutung der Nutzung eines externen Penetrationstesting-Unternehmens untersuchen

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John Price
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Penetrationstests erweisen sich in der heutigen Cybersicherheitslandschaft als immer wichtigeres Instrument. Für Unternehmen ist es äußerst hilfreich, konkrete Hinweise auf ausnutzbare Schwachstellen zu erhalten, um Cyberangriffe abzuwehren. Durch die Simulation realer Cyberangriffe können Unternehmen ihre Schwachstellen erkennen und beheben, bevor es zu spät ist.

Von Netzwerken über Anwendungen bis hin zu Social-Engineering-Tests – Penetrationstests ermöglichen es Unternehmen, gezielt nach ausnutzbaren Schwachstellen an jedem Punkt ihrer digitalen Infrastruktur zu suchen. Während eine Schwachstellenanalyse eine umfassende Bewertung der gesamten Organisationskette darstellt, liefert ein Penetrationstest einen detaillierten, praxisorientierten Bericht über die ausnutzbaren Schwachstellen, deren potenziellen Schweregrad und die Möglichkeiten zu deren Behebung. Es ist ein scheinbar einfacher Prozess. Wird er zeitnah und effektiv durchgeführt, kann er Unternehmen vor potenziell verheerenden Cyberangriffen schützen.

Aus verschiedenen Gründen, wie etwa höherer Kosteneffizienz und dem Mangel an Fachkräften, lagern Unternehmen viele ihrer Sicherheitsfunktionen an Managed Security Service Provider (MSSPs) aus. Auch Penetrationstests bilden hier keine Ausnahme. Die Auslagerung von Penetrationstests an ein externes Unternehmen bietet ebenfalls zahlreiche Vorteile.

Hier die vier wichtigsten Vorteile der Beauftragung eines externen Penetrationstest-Unternehmens:

Kostengünstig:

Die Beauftragung eines externen Penetrationstesting-Anbieters ist für viele Unternehmen eine kostengünstigere Option. Die Einstellung, Schulung und der Aufbau eines internen Penetrationstesting-Teams verursachen in vielerlei Hinsicht hohe Kosten. Personal-, Tool- und Infrastrukturkosten summieren sich zu einer beträchtlichen Summe. Für viele Unternehmen, die kein internes Penetrationstesting-Team benötigen, stellt das Outsourcing an einen externen Anbieter eine bessere Alternative dar.

Die Beauftragung eines externen Penetrationstest-Anbieters bedeutet, dass das Unternehmen lediglich die Kosten für die Dienstleistung trägt. Branchenübergreifend sind steigende Ausgaben für Cybersicherheit zu beobachten. Um sicherzustellen, dass alle Aspekte effektiv abgedeckt sind, optimieren Unternehmen kontinuierlich ihre Ausgaben innerhalb ihres Programms. Die Nutzung externer Penetrationstest-Anbieter führt zu geringeren Kosten. Diese Einsparungen können dann direkt zur Stärkung anderer Bereiche Ihres Cybersicherheitsprogramms verwendet werden. Somit ermöglicht das Outsourcing von Penetrationstests Unternehmen, ein robustes Cybersicherheitsprogramm ohne Abstriche bei der Sicherheit zu gewährleisten.

Fähigkeiten und Erfahrung:

Externe Penetrationstest-Unternehmen sind besser für die Herausforderungen von Penetrationstests gerüstet als herkömmliche Firmen. Oftmals fehlt es Organisationen an der nötigen Führungskompetenz oder dem Fachwissen im Bereich Cybersicherheit, um Penetrationstests effektiv durchzuführen. Die Qualität der Erkenntnisse aus den Penetrationstests hängt maßgeblich von den Fähigkeiten und der Erfahrung der Mitarbeiter ab.

Ein externes Penetrationstesting-Unternehmen verfügt über spezialisierte Penetrationstester, Verfahren und Systeme, die es für diese Aufgabe optimal qualifizieren. Spezialisierte Penetrationstester besitzen umfassende, organisationsübergreifende Erfahrung und sind im Vergleich zu regulären IT-Sicherheitsexperten deutlich versierter im Aufspüren von Sicherheitslücken. Darüber hinaus sind spezialisierte Tester mit einer Vielzahl von Best Practices, Standards und Benchmarks der Branche vertraut, was ihnen eine fundiertere Analyse der Zielorganisation ermöglicht.

Externe Perspektive:

Um einen Penetrationstest effektiv durchzuführen, muss der Tester die Perspektive eines externen Hackers einnehmen. Diese Sichtweise hilft, einen realen Angriff bestmöglich zu simulieren. Ein externes Penetrationstest-Unternehmen kann diesen Ansatz leichter umsetzen als ein interner Penetrationstester. Ein interner Tester ist möglicherweise mit der Infrastruktur des Unternehmens vertraut und hat daher unter Umständen keine klare Perspektive. In anderen Fällen kann er durch interne Vorgaben oder Beschränkungen eingeschränkt sein. Ein externer Penetrationstester unterliegt solchen Einschränkungen nicht.

Flexibilität.

Vor der Durchführung des eigentlichen Penetrationstests hat das externe Penetrationstest-Unternehmen keinerlei Einblick in die internen Netzwerke und Systeme des Kundenunternehmens. Das Kundenunternehmen genießt diesbezüglich volle Flexibilität. Es kann so viele oder so wenige Informationen bereitstellen, wie es für den Test erforderlich sind – unabhängig davon, ob es sich um einen Black-Box-, White-Box- oder Grey-Box-Test handelt.

Je nach sich ändernden organisatorischen Bedürfnissen lassen sich Umfang und Reichweite von Penetrationstests problemlos anpassen. Die Auslagerung von Penetrationstests an einen externen Dienstleister ermöglicht eine schnelle Skalierung, während ein internes Team oder ein einzelner Tester durch seine aktuellen Kapazitäten eingeschränkt ist und möglicherweise nicht so schnell skalieren kann.

Die Beauftragung eines externen Penetrationstest-Unternehmens kann daher für Organisationen eine äußerst vorteilhafte Option sein. Sie kann Organisationen dabei helfen, ihre Sicherheitsziele kostengünstiger und einfacher zu erreichen, ohne Kompromisse bei der Sicherheit einzugehen.

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