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Umgang mit den Risiken: Untersuchung schwacher TLS/SSL-Nachrichtenauthentifizierungs-Code-Verschlüsselungssammlungen in der Cybersicherheit

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John Price
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Täglich werden weltweit riesige Mengen digitaler Informationen über Netzwerke ausgetauscht, die häufig sensible Daten enthalten, die geschützt werden müssen. Datensicherheit und Datenschutz erfordern robuste Verschlüsselungs- und Authentifizierungsmethoden. In der heutigen IT-Landschaft zählen Transport Layer Security (TLS) und sein Vorgänger Secure Sockets Layer (SSL) zu den am weitesten verbreiteten Protokollen für die sichere Internet-Datenkommunikation. Allerdings bieten nicht alle in TLS und SSL verwendeten Verschlüsselungsverfahren ausreichenden Schutz vor Cyberbedrohungen. Dieser Blogbeitrag soll das Bewusstsein für die Risiken schärfen, die mit der Verwendung schwacher TLS/SSL-Verschlüsselungsverfahren in der modernen Cybersicherheitslandschaft verbunden sind.

TLS/SSL-Verschlüsselungssammlungen verstehen

Die Sprache sicherer Netzwerkkommunikation basiert auf Verschlüsselungsverfahren. Zu den Komponenten dieser verschlüsselten Kommunikationsprotokolle gehören Schlüsselaustauschalgorithmen, Blockchiffren und Hashfunktionen, die zusammen als Cipher Suites bezeichnet werden. Bei TLS/SSL wird die Cipher Suite während des TLS/SSL-Handshakes festgelegt und bestimmt, wie die nachfolgende Kommunikation in dieser Sitzung verschlüsselt und entschlüsselt wird. Eine schwache Cipher Suite kann den Unterschied zwischen einem sicheren und einem anfälligen Netzwerk ausmachen und unterstreicht daher die Wichtigkeit der Auswahl einer robusten und sicheren Suite.

Message Authentication Code (MAC) in TLS/SSL

Der Message Authentication Code (MAC) ist ein wesentlicher Bestandteil einer Verschlüsselungssuite. Er gewährleistet Datenintegrität und Authentifizierung, indem er für jede Nachricht eine kryptografische Prüfsumme erzeugt. Erhält der Empfänger diese Nachricht mit dem angehängten MAC, kann er die Datenintegrität und -authentizität mithilfe des gemeinsamen geheimen Schlüssels überprüfen und so die Vertraulichkeit und Zuverlässigkeit der Kommunikation sicherstellen.

Das Risiko: Schwache MAC-Verschlüsselungssuiten in TLS/SSL

Die sichere Übertragung über das Internet hängt nicht nur von der Datenverschlüsselung ab, sondern auch von der Integrität und Authentifizierung, die durch den verwendeten Message Authentication Code (MAC) gewährleistet werden. Bestimmte Verschlüsselungssammlungen verwenden MAC-Algorithmen, die bekanntermaßen Schwachstellen aufweisen. Diese „schwachen“ MAC-Verschlüsselungssammlungen erhöhen das Risiko von Cyberangriffen wie Man-in-the-Middle-Angriffen (MITM) erheblich, da diese die Schwachstellen in der Verschlüsselungskette ausnutzen.

Beispiel: Das Risiko der Verwendung von DES und Triple DES

Eine solche schwache Verschlüsselungssuite in TLS/SSL ist die Verwendung von DES (Data Encryption Standard) und Triple DES. Diese Verschlüsselungsalgorithmen gelten aufgrund ihrer kurzen Schlüssellängen und bekannten Sicherheitslücken als schwach und veraltet. DES wurde öffentlich geknackt, und das NIST hat es zugunsten des Advanced Encryption Standard (AES) abgeschafft. Seine weitere Verwendung in einigen älteren Systemen stellt jedoch ein Risiko dar.

Bewertung aktueller Verschlüsselungssuiten

Ihre Cybersicherheitsmaßnahmen sind nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Daher ist es ratsam, die verwendeten Verschlüsselungssammlungen regelmäßig zu überprüfen. Erstellen Sie dazu eine Bestandsaufnahme Ihrer aktuellen TLS/SSL-Implementierung und entfernen Sie veraltete oder anfällige Verschlüsselungssammlungen durch sicherere Alternativen.

Hin zu mehr Sicherheit: Die Wiedereinführung von Verschlüsselungssammlungen

Die ständige Weiterentwicklung von Cyberbedrohungen erfordert eine Anpassung der verwendeten Verschlüsselungssammlungen. Der erste Schritt hierzu sollte die Deaktivierung schwacher Verschlüsselungssammlungen in bestehenden TLS-Konfigurationen sein, gefolgt von der Aktivierung der starken Verschlüsselungssammlungen, die Protokolle wie TLS 1.2 oder höher bereitstellen. Tools wie das Online Certificate Status Protocol (OCSP) und Zertifikatssperrlisten (CRLs) helfen dabei, widerrufene oder kompromittierte Zertifikate zu identifizieren und so die Sicherheit des Netzwerks zu erhöhen.

Die Rolle von Industriestandards und Compliance

Regulatorische Standards wie PCI-DSS schreiben die Abschaffung schwacher Verschlüsselungsverfahren und Protokolle vor. Die Einhaltung dieser Standards garantiert zwar keine absolute Sicherheit, reduziert aber das Risiko häufiger Bedrohungen durch schwache Verschlüsselung erheblich und fördert so die Anwendung verbesserter Sicherheitspraktiken.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Verwendung schwacher Verschlüsselungsverfahren für TLS/SSL ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt, das sofortige Aufmerksamkeit erfordert. Durch das Verständnis der grundlegenden Komponenten sicherer Kommunikationsprotokolle wie TLS/SSL, die Überprüfung der verwendeten Verschlüsselungsverfahren und die Orientierung an Best Practices der Branche lässt sich die Cybersicherheit deutlich verbessern. Halten Sie mit den rasanten technologischen Entwicklungen Schritt, verzichten Sie schrittweise auf schwache Verschlüsselungsverfahren und bleiben Sie wachsam gegenüber neuen Bedrohungen für die Sicherheit und Integrität Ihrer Daten.

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