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Die Grundlagen verstehen: Was ist ein DDoS-Angriff?

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John Price
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In der sich ständig wandelnden digitalen Welt ist Online-Sicherheit für Unternehmen und Privatpersonen gleichermaßen von größter Bedeutung. DDoS (Distributed Denial of Service) ist eine Art von Cyberangriff, mit der sich IT-Anwender vertraut machen sollten, um ihre sensiblen Daten zu schützen und ihre Internetverbindung aufrechtzuerhalten. In diesem Beitrag erläutern wir die Details eines DDoS-Angriffs und geben Ihnen das nötige Wissen, um sich vor solchen Bedrohungen zu schützen.

Einführung in DDoS-Angriffe

Ziel eines DDoS-Angriffs ist es, einen Server, ein Netzwerk oder einen Dienst für die rechtmäßigen Nutzer unzugänglich zu machen, indem das Ziel oder dessen Infrastruktur mit einer Flut von Internetverkehr überlastet wird. Der Angreifer erreicht dies, indem er mehrere kompromittierte Computersysteme als Datenquellen nutzt; daher der Begriff „verteilt“. Das Opfer wird daraufhin mit einer überwältigenden Menge an eingehenden Nachrichten, Verbindungsanfragen oder fehlerhaften Datenpaketen konfrontiert, was seine Funktionsfähigkeit beeinträchtigt.

Komponenten eines DDoS-Angriffs

Ein DDoS-Angriff besteht aus drei Hauptkomponenten: dem Angreifer, seinen Helfern (oft als „Bots“ bezeichnet) und dem Zielsystem. In den meisten Fällen nutzt der Angreifer ein Netzwerk von Zombie-Rechnern, ein sogenanntes Botnetz. Diese Bots sind häufig unwissentliche Rechner, die mit einem Trojaner infiziert wurden und daher unbemerkt vom Benutzer gegen das zentrale System vorgehen.

Arten von DDoS-Angriffen

Um sich vor DDoS-Angriffen zu schützen, ist es entscheidend, die verschiedenen Arten von DDoS-Angriffen zu verstehen. Man unterscheidet im Wesentlichen drei Kategorien: volumenbasierte Angriffe, Protokollangriffe und Anwendungsangriffe. Volumenbasierte Angriffe überlasten die Bandbreite der Zielseite und machen sie dadurch unerreichbar. Protokollangriffe hingegen zielen darauf ab, Serverressourcen auszunutzen und den Server letztendlich lahmzulegen. Anwendungsangriffe, die komplexeste Kategorie, nutzen Schwachstellen in den Serveranwendungen aus und führen so zu deren Verlangsamung oder vollständigem Ausfall.

Volumenbasierte Angriffe

Zu diesen Angriffsarten zählen ICMP-Floods, UDP-Floods und andere gefälschte Paketfluten, die die Netzwerkverbindung überlasten. Die Schwere des Angriffs wird in Bit pro Sekunde (Bit/s) gemessen.

Protokollangriffe

Protokollangriffe umfassen SYN-Floods, Angriffe mit fragmentierten Paketen, Ping of Death, Smurf DDoS und weitere, die Serverressourcen stark beanspruchen und zu Nichtverfügbarkeit führen. Die Effektivität solcher Angriffe wird in Paketen pro Sekunde (Pps) gemessen.

Angriffe auf der Anwendungsschicht

Dazu gehören HTTP-Floods, Slowloris, Zero-Day-DDoS-Angriffe und diverse andere Angriffe, die Schwachstellen in Apache, Windows oder OpenBSD ausnutzen. Im Gegensatz zu den beiden vorherigen Angriffen wird die Stärke dieser Angriffe in Anfragen pro Sekunde (Rps) gemessen.

DDoS-Angriffe verhindern und abschwächen

Die Abwehr eines DDoS-Angriffs kann eine große Herausforderung sein, da es schwierig ist, legitimen Benutzerverkehr von Bot-Verkehr zu unterscheiden. Die Installation einer guten Firewall, regelmäßige Systemaktualisierungen und -patches sowie die kontinuierliche Überwachung des Netzwerks auf ungewöhnliche Verkehrsmuster sind einige der präventiven Maßnahmen. Sobald ein Angriff jedoch begonnen hat, steht die Schadensbegrenzung im Vordergrund.

Die Abwehr von DDoS-Angriffen umfasst die sorgfältige Überwachung zur Erkennung ungewöhnlichen Datenverkehrs, die Begrenzung der Zugriffsrate, die Sperrung von IP-Adressen und die Umleitung verdächtigen Datenverkehrs auf eine Nullschnittstelle. Unternehmen können auch DDoS-Schutzdienste nutzen, die sich auf die Erkennung und Abwehr von Angriffen in Echtzeit konzentrieren.

Abschluss

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass DDoS-Angriffe eine erhebliche Bedrohung für die Internetsicherheit darstellen. Das Verständnis der Grundlagen von DDoS-Angriffen ist für IT-Fachleute und Internetnutzer gleichermaßen unerlässlich, da es die Entwicklung von Strategien zur Prävention und Abwehr potenzieller Cyberbedrohungen unterstützt. Fundierte Kenntnisse über Angriffsarten, Angriffskomponenten und Gegenmaßnahmen tragen zur Sicherheit Ihrer digitalen Assets bei und ermöglichen die reibungslose Nutzung der vielfältigen Internetdienste.

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