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Was ist Cross-Site-Scripting? XSS-Spickzettel

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John Price
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Angesichts der zunehmenden Abhängigkeit von webbasierten Anwendungen und der Vielzahl an Cyberbedrohungen ist ein umfassendes Verständnis verschiedener Sicherheitslücken unerlässlich. Eine dieser kritischen Schwachstellen ist Cross-Site-Scripting (XSS). Kenntnisse über XSS in Verbindung mit Penetrationstests sind für Entwickler und Cybersicherheitsexperten gleichermaßen von unschätzbarem Wert.

Im Kern ermöglicht XSS Angreifern, Schadcode in Webseiten einzuschleusen, die von anderen Nutzern aufgerufen werden. Eine Webanwendung ist anfällig für XSS, wenn sie ungeprüfte Benutzereingaben ohne Validierung oder Kodierung in ihrer Ausgabe verwendet. XSS-Angriffe können überall dort auftreten, wo eine Webanwendung Benutzereingaben zur Ausgabegenerierung nutzt, ohne diese ordnungsgemäß zu validieren oder zu kodieren.

Arten von Cross-Site-Scripting

XSS-Angriffe werden im Allgemeinen in drei Typen unterteilt: Stored XSS, Reflected XSS und DOM-basierte XSS.

Gespeicherte XSS

Gespeicherte XSS-Schwachstellen, auch persistente XSS genannt, sind besonders gefährlich. In diesem Fall wird der eingeschleuste Code dauerhaft auf dem Zielserver gespeichert, beispielsweise in einer Datenbank. Fordert ein Benutzer die gespeicherten Informationen an, wird der Schadcode ausgeführt.

Reflektiertes XSS

Reflected XSS, auch bekannt als nicht-persistentes XSS, bezeichnet das Auslösen eines Schadcodes, der von einer Webanwendung an den Browser des Nutzers gesendet wird. Der Schadcode ist in einer URL eingebettet und wird ausgeführt, sobald der Nutzer den Link öffnet. Reflected-XSS-Angriffe werden hauptsächlich über Phishing-E-Mails und andere Social-Engineering- Methoden durchgeführt.

DOM-basiertes XSS

DOM-basiertes XSS ist eine fortgeschrittene Form von XSS-Angriffen. Es tritt auf, wenn der JavaScript-Code einer Webanwendung das Document Object Model (DOM) im Browser des Clients manipuliert. In diesem Fall ändert sich die Seite selbst nicht, aber das clientseitige Skript wird aufgrund der bösartigen Modifikationen im DOM-Umfeld anders ausgeführt.

Penetrationstests auf XSS-Schwachstellen

Penetrationstests spielen eine entscheidende Rolle bei der Erkennung potenzieller XSS-Schwachstellen in einem System. Sie simulieren einen Angriff auf das System, um Schwachstellen, einschließlich XSS, aufzudecken, die bei routinemäßigen Sicherheitsüberprüfungen möglicherweise nicht erkennbar sind.

Die Erkennung von XSS-Schwachstellen beinhaltet die Eingabe von Daten in Bereichen der Anwendung, die Benutzerinteraktionen ermöglichen, und die Überwachung der Ausgabe auf unkodierte oder ungefilterte Eingaben. Gängige Tools für Penetrationstests auf XSS-Schwachstellen sind unter anderem OWASP ZAP und Burp Suite. Diese Automatisierungstools können verschiedene Formen von XSS-Angriffen testen, einschließlich Varianten, die gängige Sicherheitsmaßnahmen umgehen.

Der XSS-Spickzettel

Das XSS-Spickzettel ist eine Zusammenstellung von Taktiken, Techniken und Schadcode, die Angreifer zur Ausnutzung von XSS-Schwachstellen einsetzen können. Er ist auch für Penetrationstests unerlässlich, da er dabei hilft, potenzielle Angriffspunkte in einem System aufzudecken.

Die Kurzanleitung enthält zahlreiche Muster, die jeweils darauf ausgelegt sind, spezifische Situationen auszunutzen. Einige Muster umgehen JavaScript-Filter, andere funktionieren innerhalb von HTML-Kontexten, während wieder andere die Umgehung von Web Application Firewalls (WAFs) ermöglichen. Wichtig: Die Kurzanleitung soll nicht Angreifern helfen, sondern Entwicklern und Sicherheitsexperten dabei unterstützen, mögliche Sicherheitslücken in ihren Anwendungen zu identifizieren.

Fazit: Minderung von XSS-Schwachstellen

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass XSS-Schwachstellen ein enormes Risiko für die Sicherheit von Webanwendungen darstellen. Dieses Risiko kann jedoch durch geeignete Programmierpraktiken minimiert werden, beispielsweise durch die Bereinigung und Validierung von Benutzereingaben, die Anwendung sicherer Programmierpraktiken, die Implementierung einer Content Security Policy (CSP) sowie die regelmäßige Aktualisierung und das Einspielen von Patches für Drittanbieterbibliotheken und -software. Penetrationstests sind ein leistungsstarkes Werkzeug für Unternehmen, um diese Schwachstellen proaktiv zu identifizieren und gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Website-Sicherheit zu ergreifen.

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