Die Unterschiede zwischen XSRF (Cross-Site Request Forgery) und CSRF (Cross-Site Request Forgery) im Bereich der Cybersicherheit zu verstehen, kann oft verwirrend sein. Obwohl diese Abkürzungen viele Gemeinsamkeiten aufweisen, gibt es wichtige Unterschiede, die sich auf die Cybersicherheitsmaßnahmen eines Unternehmens auswirken können. Dieser Blogbeitrag soll diese Verwirrung beseitigen und einen detaillierten Vergleich von XSRF und CSRF bieten, damit Sie die jeweiligen Besonderheiten umfassend verstehen.
Die Grundlagen: Definitionen von XSRF und CSRF
Der erste Schritt zum Verständnis von XSRF und CSRF besteht darin, die Bedeutung der einzelnen Akronyme zu kennen. Cross-Site Request Forgery (CSRF und XSRF) ist eine Angriffsart, die Webanwendungen betrifft. Dabei verleitet ein Angreifer ein Opfer dazu, Aktionen auszuführen, die es nicht beabsichtigt hat. Dies kann zu verschiedenen schädlichen Folgen führen, wie z. B. Datenverlust, kompromittierten Konten und anderen Sicherheitslücken.
Viele sind verwirrt, wenn sie XSRF und CSRF unterscheiden sollen, da es sich im Grunde um dieselbe Art von Angriff handelt. Die unterschiedliche Terminologie entstand durch abweichende Verwendungsweisen innerhalb der Cybersicherheits-Community. CSRF ist die gebräuchliche Abkürzung, XSRF – manchmal auch als Session Riding bekannt – wird jedoch gelegentlich ebenfalls verwendet.
Wie CSRF/XSRF funktioniert
Bei XSRF- und CSRF-Angriffen, genauer gesagt CSRF/XSRF-Angriffen, ist die Vorgehensweise im Wesentlichen dieselbe. Typischerweise sind an dieser Art von Angriff drei Akteure beteiligt: die Website, das Opfer (ein legitimer Nutzer der Website) und der Angreifer.
Der Angriff beginnt, sobald sich das Opfer auf der Website anmeldet und eine Sitzung erstellt. Diese Sitzung wird üblicherweise durch Cookies aufrechterhalten, die der Browser automatisch mit jeder Anfrage sendet. Der Angreifer verleitet das Opfer dann dazu, unerwünschte Aktionen auf der Website auszuführen, auf der es bereits angemeldet ist. Lädt das Opfer beispielsweise eine URL, während seine Sitzung noch aktiv ist, kann die Website ohne dessen Zustimmung eine wichtige Aktion in seinem Namen ausführen.
Prävention von CSRF/XSRF-Angriffen
Die Bedrohung durch CSRF/XSRF-Angriffe zu erkennen, erfordert die Implementierung präventiver Maßnahmen. Auch wenn die Terminologie für XSRF und CSRF unterschiedlich ist, sind die Präventionsmaßnahmen ähnlich. Dazu gehören:
- Verwendung von Anti-Forgery-Tokens: Bei dieser Technik werden zufällig generierte Tokens in Formulare eingebettet, die bei der Übermittlung des Formulars validiert werden müssen.
- Überprüfung des HTTP-Referer-Headers: Diese Methode beinhaltet die Überprüfung der Referer-URL, von der die Anfragen stammen, und die Sicherstellung, dass sie mit den erwarteten URLs innerhalb der sicheren Anwendung übereinstimmen.
- Anwendung des Same-Site-Cookie-Attributs: Diese Methode verhindert, dass der Browser Cookies zusammen mit seitenübergreifenden Anfragen sendet, wodurch das Risiko von CSRF-Angriffen erheblich reduziert wird.
- Implementierung von CAPTCHA: Manchmal ist der beste Weg, um sicherzustellen, dass ein Benutzer echt ist, die Verwendung von Techniken wie CAPTCHA, die mit automatisierten Angriffswerkzeugen noch nicht kompatibel sind.
Häufige Missverständnisse: XSRF vs. CSRF
In der Debatte um XSRF- und CSRF-Angriffe ist es entscheidend, mit dem weit verbreiteten Missverständnis aufzuräumen, dass diese Begriffe unterschiedliche Angriffsarten bezeichnen. Wie bereits erwähnt, bezeichnen beide Begriffe dieselbe Art von Angriff, werden aber in der Cybersicherheits-Community lediglich unterschiedlich verwendet. Ungeachtet der verwendeten Terminologie bleiben die Funktionsweise dieser Angriffe und die zu ihrer Abwehr ergriffenen Maßnahmen dieselben.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Verständnis der technischen Unterschiede zwischen XSRF und CSRF darin besteht, zu erkennen, dass sich die bezeichneten Angriffe nicht unterscheiden, sondern lediglich die verwendete Terminologie. Beide Begriffe bezeichnen eine Art von Webanwendungsangriff, bei dem ein Angreifer ein Opfer dazu verleitet, unerwünschte Aktionen auszuführen. Der Einsatz von Strategien wie Anti-Forgery-Tokens, HTTP-Referer-Header-Prüfungen, Same-Site-Cookie-Attributen und CAPTCHA bietet einen wirksamen Schutz gegen diese Angriffe. Indem Sie Ihr Bewusstsein und Ihr Verständnis für CSRF/XSRF-Angriffe schärfen, sind Sie besser gerüstet, um mögliche Cybersicherheitslücken zu verhindern und Ihre Webanwendungen effektiv zu schützen.